Wagenbauen mit Strom und feinen Steaks

morgens halb neun in Deutschland, nein ich starte hier nicht einen allseits bekannten Werbespot sondern unseren Bautermin vom letzten Samstag 🙂 Also nochmals, morgens halb neun in Deutschland, genauer in Binzen im Baumarkt. Wir haben kurzerhand unseren Materialeinkauf von Freitagabend auf SamstagmorgenFRÜH verschoben.Hornbach

So können wir in dem noch relativ dünn besiedelten Baumarkt zügig einkaufen, falsch befüllte Eisenwarenauslagen sortieren und mit unserem „Lastwagen“ im Abholmarkt das Holz zusammensuchen. Kurz nach zehn haben wir es dann geschafft, wir treffen im Nebelloch Zwingen ein.

HandlaufMit neuem Material geht es sogleich ans Arbeiten, der neue Handlauf muss montiert werden, die Verschalung des Wagens wird teilweise wieder hergestellt und die Bretter des Traktorobjekts wurden gesägt. Und da gab es noch ein Subteam welches die Abdeckung des Handlaufes lasiert hat… 🙂 Da am Freitag auch der Elektriker einen guten Job gemacht hat hatten wir wieder Strom beim Wagen und dank dem grossen Verhandlungsgeschick von Urs, gab es sogar einen Starkstromanschluss für unseren Materialcontainer, top!

Mit unserem megasupertollen Anfeuerkamin schaffte es dann Danilo in kürzester Zeit Danilo der Grilleureine herrliche Glut in unserem Designergrill hinzuzaubern, sodass schon bald feine Steaks über der Glut brutzelten. SteaksEs gab leckere „Schnitzelbrote“ mit grossen Steaks, nach zwei Stück waren wir so satt, dass wir fast die Mohrenköpfe zum Dessert nicht mehr schafften.

Die Sägen ratterten weiter, die Akkuschrauber schraubten bis das der Akku leer war und Wagenschlussendlich waren wir dann doch ein schönes Stück weitergekommen.

Zum Abschluss zeigten uns die Nuscheli-Waggis noch ihr neues, super gemütliches Stübli und wer wollte durfte sich auch noch ein frisch gezapftes Bier genehmigen, vielen Dank!

Baubeginn 2014

Nachdem wir im September unser Bautermin mangels Beteiligung absagen mussten, war es heute soweit: die neue Wagenbausaison wurde eingeläutet!

Wundervolles Wetter, warme Temperaturen eigentlich optimal für einen Wagenbautag. Nun ganz so optimal waren die Umstände aber doch nicht, im Baubeginn bei SonnenscheinSommer wurde „unser“ Stromtableau demontiert und auf einen neuen Stromanschluss warten wir noch. So mussten wir also zuerst mal kreativ werden und uns auf die Suche nach einer Steckdose machen. Nach kurzer Suche wurden wir fündig und dank unserer Megakabelrolle hatten wir schlussendlich auch wieder Strom beim Wagen 🙂

GrundierenSo endlich konnte nun mit Bauen begonnen werden, zum einen wurde grundiert und der andere Trupp machte Am Konstruierensich an die konstruktion eines Wagenteils.

 

Dank dem Stromanschluss konnte Rolf sich auch gleich an die Zubereitung des Mittagessens

Hot Dog

machen, Hot Dogs New York Style! Diese Spezialität hat Rolf Sauerkrautaus seinen letzten Ferien mitgebracht und er hat an alles gedacht sogar frisches, warmes Sauerkraut gab es!

Nach diesem üppigen Mal und den feinen Dessertgutzelis (Kaffee fehlte leider noch) ging es dann wieder zurück an die Arbeit und schon bald waren unser Tagesziele erreicht. Nun ging es noch an das Planen und Einkaufsliste zusammenstellen, damit dann beim nächsten Bauen auch genug Material da ist.

In zwei Wochen (am Samstag) geht es weiter und wer Lust hat darf uns natürlich auch immer gerne besuchen.

Sommerwagenbauen 2014

Und wieder mal hat es geklappt, wir haben Sommerwagenbauen und erwischen den Kidseinzigen Sommertag in diesem Jahr. Yeah alles richtig gemacht ☺️. So trafen wir uns alle mit unseren Junior-Gehilfen (mittlerweile mehr Kinder als Aktive) um unsern Wagen für die nächste Fasnacht vorzubereiten.

Bostitche entfernenZuerst mal müssen alle restlichen Dekorelemente runter, die Bostitche raus und die güldene Farbe musste auch noch angeschliffen werden.

Soviel Arbeit macht Hunger und da haben wir vorgesorgt, der neue Grill war rasch zusammengebaut und eingefeuert (ok das einfeuern produzierte ein wenig Rauch, aber wenns sonst nichts ist).

RauchWir wissen, gesund ernährt ist anderst, aber wir müssen uns ja auf das nächste Wochende vorbereiten 😉image

 

 

Nach dem üppigen Mal ging es dann an streichen und wow, plötzlich merken wir, wie wertvoll Kinderarbeit sein kann 😊, unsere Kiddies gingen mit voller Motivation ans Werk und schon bald war unser Wagen nicht mehr schwarz sondern schimmerte in einem eleganten Weisston! So können wir beim nächsten Termin in einem Monat richtig zu bauen beginnen.

Weiss Streichen

 

 

Nochmals vielen Dank all unseren kleinen Helfern, das habt Ihr richtig gut gemacht! Für uns geht es jetzt zuerst mal nächstes Wochenende weiter mit unserem JubiBu, mittlerweile haben wir auch unsere Unterlagen und so freuen wir uns umsomehr auf die Aidavita!

Sommer-Wagenbau-Tag

Die Temperaturen sind angenehm warm und der Sommer eh schon fast vorbei, die idealen Voraussetzungen um bei unserem Wagen Hand anzulegen.

Möchtest Du uns dabei unterstützen, kein Problem, am Samstag, 30. August 2014 ab 10:00 h sind wir beim Wagen und freuen uns auf jeden Besuch

das Sujet-Schild entsteht

feines Mittagessen vom Grill

Wagenabbau

Bereits seit einer Woche ist die Fasnacht vorüber und einzelne sind in der Zwischenzeit sogar schon Ski gefahren… Bevor der Wagen nun Bilddefinitiv bis nächsten Herbst eingemottet wird war noch eine grosse Abbau- und Aufräumsession angesagt. Zwei Stunden Hand anlegen war angesagt und schon bald war ein grosser Jost Bag voll und der Wagen wieder leer. Ist irgendwie schon wahnsinnig X-Wochenenden „harte“ Arbeit und  nun Bilddauert es gerade mal zwei Stunden und der Wagen ist wieder bereit neu umgebaut zu werden.

Wer lieber noch ein bisschen in den Erinnerungen von der letzten Fasnacht schwelgt kann dies gerne auf unserer Fotoseite noch tun: Bilder Fasnacht 2014.

der letzte Schliff

Noch einmal bauen, heute war der letzte Schliff angesagt. Eigentlich sind wir sehr gut im Zeitplan und doch gibt es noch ganz viele kleine Sachen welche noch gemacht werden mussten. Zuallererst natürlich unsere Soundanlage, denn ein Fasnachtsfest ohne Musik geht ja gar nicht! Nachdem wir die letzten Wochenenden vom Wagen gegenüber mit hochstehender Musik dauerbeschallt wurden, war es langsam an der Zeit „zurückzuschlagen“. Da wir aber langsam in einem Alter sind, wo die Vernunft auch mal siegt haben wir auf halber Lautstärke wieder kehrt gemacht, damit wir den Frieden mit den Nachbarn noch einigermassen wahren können 🙂 und miteinander reden wollten wir ja auch noch.

Ein kurzer Blick in die Runde und man sieht wir sind schon wieder einen Schritt weiter, Danilo sägt gerade ein Schild für unser Sujet (genau das brauchen wir ja auch noch), die Verkleidung des Monsters verwandelt sich langsam in einen „Blumenwiese“, die Sitze sind montiert und im Innern des Hüttli leuchtet unser neuer Getränkehalter, ein Bijou vielen Dank an Raoul für den grossen Einsatz.

Fondue-EssenGrosser Einsatz war dann auch beim Mittagessen gefordert, zum Abschluss des Wagenbauens wollen wir gemeinsam mit den Nuschelis Fondue Essen. Es war eine sehr gemütlich Runde und das Fondue wollte nicht richtig „fonder“ (ev. war die kalte Bise schuld) und so assen wir halt Käse gewickelt statt gerührt was der guten Laune aber kein Problem bereitete.

So das wärs nun von der dieshährigen Wagenbausaison, ich hoffe wir treffen Euch alle nächsten Donnerstag bei unserer Wagenweihe und am Samstag im Dorf von Rynach wenn wir dann zu unserem 20 jährigen Jubiläum auffahren.

Sonderbauwochenende

Eigentlich hätten wir ja „frei“! Aber da Fasnacht ja mehr oder weniger freiwillig ist und es roter Himmelschon noch 1-2 Sachen am Wagen zu tun gab haben wir dieses Wochenende ein Sonderbauen eingeschoben und alle waren daran beteiligt, ein Teil am Samstag, die anderen am Sonntag. Vielen Dank für Euren grosse der Himmel muss hochSondereinsatz! Am Samstag dominierte vorallem die Farbe rot, denn so wird der Himmel… daneben wirkte unser Chefdekorateur natürlich noch an seinen Vorhängen (top auch Chefdekorateurdas ist jetzt geschafft) und 80 Messingnägelchen wollten auch noch eingeschlagen werden.

Am Sonntag ging es dann wieder tierischer zu und her, unsere Pferde bekamen ihr wohlverdientes Winterfell und den letzten „Anstrich“. Übrigens an alle Tierschützer und Kritiker sei gesagt, dass wir unsere Pferdchen keineswegs vernachlässigen, sie dürfen den ganzen Tag an der frischen Luft stehen, haben freien Auslauf und ein Dach über dem Kopf. Futter brauchen sie keines, da sie zur Specie Rara der Diätiker gehören!! 🙂

So nun geht es in den Endspurt, nächsten Samstag gibt es noch den letzten Schliff bevor dann am Donnerstag, 27.2.14 die Wagenweihe im Reinacher Dorfkern stattfindet!

es geht vorwärts

Noch drei Wochen bis zur Fasnacht, langsam werden wir alle nervös, wird es reichen, kommt der Wagen so wie wir uns das vorgestellt haben. Nachdem ein riesiges Problem letzte Woche gelöst werden konnte, wir haben das optimale Zugfahrzeug gefunden und sogar unsere alte Verschalung passt noch einigermassen, war das grosse Ziel heute die einzelnen Puzzleteile des Wagens nun langsam zusammenzufügen.

Nun aber von vorne an, da Frühstücken gesund ist und auch Spass macht trafen wir uns auf dem Weg nach Zwingen wieder bei der Bäckerei Helfenstein und gönnten uns ein grosses Frühstück. Frisch gestärkt ging es dann weiter in den Bau & Hobby Markt in Zwingen. Wir brauchen noch  massive Kanthölzer um die gesamte Verschalung am Traktor aufzuhängen. Dank einem netten Verkäufer, der die Balken auf die exakte Länge kürzte, und Danilos Grossraumlimousine konnte auch diese Herausforderung erfolgreich abgeschlossen werden.

Vorhang

Nun geht es Schlag auf Schlag, jeder weiss was er zu tun hat und geht sofort an die Arbeit. Mit der Zeit fügen sich die einzelnen Teile immer mehr zu einem gesamten zusammen, dies ist nun auch der Grund weshalb keine weitwinkeligen Fotos mehr gepostet werden, denn ein bisschen überraschen  wollen wir Euch schon noch 🙂

Nach so harter und intensiver Arbeit braucht es natürlich auch eine Stärkung über Mittag (auch trotz dem grossen Frühstück) und Danilo hat sich da hervorragend darum gekümmert => Steaks vom Grill und ein feines Bier, was will man mehr. Vielen Dank Danilo, es hat super geschmeckt. Der Arbeitswille war danach ungebrochen und so musste Danilo uns das Dessert beim Arbeiten zuführen 🙂

Nach dem Aufräumen war es dann soweit, ein sogenannter „Magic-Moment“ wir betrachten unser Wagen und haben nun das Gefühl, das wird reichen unser Wagen wird fertig werden. So freuen wir uns umso mehr auf die Fasnacht zudem wir am Freitag unser Kostüm erhalten haben und wie soll ich sagen, das ist einfach grandios!! Lasst Euch überraschen.

Ein neues „fettes Monster“

Mittlerweile ist Februar, in genau einem Monat ist Fasnacht und so war es schon langsam an der Zeit, dass wir uns mit dem Thema Zugfahrzeug befassen. Da Rolf seinen Arbeitgeber gewechselt hat, stand uns der gelbe Panzer nicht mehr so einfach zur Verfügung und so mussten wir uns nach einer Alternative umsehen. Raoul liess seine Beziehungen spielen und so ergab es sich, dass wir einen Traktor mieten können.
TraktorUnser neues „fettes Monster“ ist ein mächtiger John Deere mit allen Schikanen, eigentlich genau das was wir uns immer gewünscht haben.

Ein neues Zugfahrzeug heisst aber auch eine neue Verschalung konstruieren, es wurde gleich gestartet denn es heisst vorwärts machen wenn wir an der Fasnacht mit unserem „fetten Monster“ mitfahren wollen. Zum Glück war auch der gelbe Panzer nicht gerade ein Kleinwagen so konnten wir die Seitenkonstruktion noch weiter verwenden.

Es gab aber auch noch andere Baustellen, Danilo nahm sich heute der Dekoration der Seitenwände an. Also ich muss sagen als Innendekorateur würde sich Danilo auch noch gut machen. Er hatte sich da eine echt knifflige Aufgabe ausgesucht und er erledigte diese richtig gut, sodass jetzt noch die zweite Seite auf ihn wartet… 🙂

Auch unsere zwei Hügogos wollten langsam Leben eingehaucht bekommen, René fühlte sich für diese Aufgabe berufen. Mit verschiedenen Maltechniken wirkte er und die zwei Schimmel erwachten immer mehr zum Leben.

Langsam ist schon klar erkennbar was wir in diesem Jahr für einen Wagen haben werden, aber es gibt noch viel Kleinarbeit zu tun, damit wir dann am Schluss auch unser „kleines“ Bijou haben.

Gegessen haben wir natürlich auch noch, und Mats hat sich da mächtig ins Zeugs Ofengelegt: Lasagne al Forno und mit Forno meine ich auch einen richtigen Ofen! Mats hat keine Mühen gescheut, einen Ofen installiert und eine feine Lasagne gebacken, vielen Dank hat grossartig geschmeckt.

Nächsten Samstag geht es weiter, ein wenig reduziert da in Reinach auch noch die Puppi aufgehängt werden, aber wir werden auch wieder unser Bestes geben und an unserem Bijou weiterarbeiten.

Gipfeli zur frühen Morgenstunde und das Problem mit dem Gold

Da wieder mal eine Sitzung nötig war haben wir das mit einem Frühstück verbunden und uns 1 1/2 Std. vor dem Bautermin im Café Helfenstein ein Aesch getroffen. Alle? Gipfelinicht ganz! Als wir um kurz nach Acht Rolf abholen wollten standen wir leider vor „verschlossenen“ Türen… Nachdem Raoul schon Dellen in die Türe geklopft hatte hörten wir doch noch wie sich der Schlüssel drehte…wir gingen dann schon mal vor und Rolf stiess etwas später zu uns. Nachdem wir unser Frühstück ausgiebig genossen hatten und zudem auch echt produktiv gearbeitet hatten, wurde dann doch noch nach Zwingen verschoben.

Beim Bauen gab es heute vor allem ein grosses Thema: Gold. So hatten die einen Probleme ihre Lättli goldig zu bekommen und die anderen bekamen die Tücken goldiger Kanten zu spüren. Aber schlussendlich kam es dann doch noch gut => lasst Euch überraschen.

Mittlerweile naht schon wieder die Mittagszeit und die Holzkohle glüht langsam vor sich hin. Brauhausburger war heute das Menu und diese brutzelten schon bald auf dem Grill vor sich hin und wurden ratzebutz weggeputzt.

Frisch gestärkt ging es an den zweiten Bauteil, immer noch mit Gold aber auch himmelblau oder schattiertes Braun wurden aufgetragen. Aber da gab es noch eine andere Gruppe, ein gelernter Automechaniker und ein gelernter Elektriker versuchten sich an der Verkehrslichtsteuerung unseres Wagens. Unter Zuhilfenahme von Urs‘ Büsli als Steuerung wurde gepröbelt, geschraubt, gefl…. und nochmals neu geschraubt. Zum Glück hielt die Batterie und so konnte auch dieses Projekt abgeschlossen werden.

In zwei Wochen geht es weiter, nächstes Wochenende ist Baupause, und wir freuen uns auch immer über Besuch im fernen Zwingen.