Zurück beim Bauen und eine grosse Überraschung

Mittlerweile schreiben wir bereits das Jahr 2014 und langsam kommt auch die Fasnacht in Sichtweite, unsere einundzwanzigste in unserem zwanzigjährigen Jubiläumsjahr. Natürlich wollen wir auch in diesem Jahr mit einem schönen Wagen durch die Dorfkerne von Reinach und Aesch fahren, was bedeutet, dass wir schon noch etwas Gas geben müssen.

Deshalb wird auch gleich gestartet, mit zeichnen, konstruieren, schrauben, grundieren etc. Alle waren voll beschäftigt als es plötzlich ein grosses „Hallo“ gab. „Ruedi, was Ruedimachst Du denn hier?“ Antwort: „Kochen!“ Unser Passivmitglied Ruedi ist beim heutigen Bautermin ganz aktiv und bekocht uns. Das hat René aber ganz schlau eingefädelt 🙂  Es gab eine feine Poulet-Reis Pfanne welche uns hervorragend schmeckte und unsere Befürchtung, das ist ja viel zu viel, erwies sich dann doch als falsch. Lieber Ruedi nochmals  vielen herzlichen Dank für diese grosse Überraschung, das hat richtig Spass gemacht und noch viel besser geschmeckt!

Nun aber wieder an die Arbeit, nicht dass wir uns zu fest ans Pause machen gewöhnen… Es wurde kräftig weitergearbeitet, zwischendurch hörte man wieder mal einen emotionalen Aufschrei von Raoul und seinem neuen Liebesverhältnis zu einer Stichsäge… aber schlussendlich kam dann doch alles gut und auch Raouls frisch gesägten Gebilde konnten noch grundiert werden.

Nun zeigt sich schon bald, wir brauchen neues Material wenn wir richtig vorwärts kommen wollen. Nach einer umfassenden Material-Beschaffungs-Sitzung ist der Einkaufszettel erstellt und Rolf, Raoul und marc wissen was sie morgen Abend zu tun haben.

Nächsten Samstag geht es weiter und wir hoffen, dass wir wiederum bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen bauen können.

Grosser Service und ein „Ausflug“ nach Thailand

Unser dritter Bautermin stand ganz unter dem Motto „Grosser Service“, bevor wir den Wagen im Januar dann sujetmässig umbauen mussten noch ein, zwei Arbeiten am Wagen erledigt werden. Seit dem Zwischenfall an der letzten Fasnacht wo wir einen Gwäggi zwischen zwei Pneus des Doppelrades eingefangen haben, ist der Radwechsel noch offen. Heute waren wir nun soweit, die neuen Reifen sind aufgezogen und wir konnten die Räder wieder montieren, man munkelt dass der Wert des Wagens nun verdoppelt worden sei…

Zudem gibt es da noch das Projekt Licht, seit Jahren fuhren wir immer mit provisorischen Rücklichtern am Wagen, was nicht ganz befriedigend war, dem wurde heute Abhilfe geschaffen, die neuen Lampen sind montiert und die Kabel eingezogen, nun noch den Stecker montieren und man sieht uns auch wieder bei Nacht.

Natürlich gab es bereits schon ein paar kleine „Bastelarbeiten“ um den Wagen sujetmässig einzukleiden, ja und dann gab es da noch ein kleines Projekt „Hüttli innen neu streichen“ und da hat sich jemand verwirklicht oder hatte er einfach einen Knicks in der Linse, auf jeden Fall wird es im Hüttli nie mehr kalt sein…

Über Mittag wurden wir auf eine „Reise“ nach Thailand entführt, Raoul kochte ein feines Curry mit asiatischem Reis, vom Reis wurde die doppelte Portion gekocht und alles ging ratzeputz weg, vielen Dank für das feine zMittag.

Mehr Fotos gibts wie immer unter der Rubrik „Bauen„.

Schweissen und ein bayrisches Mahl

Heute stand nun der zweite Bautag an und wir haben uns da doch ein paar Sachen vorgenommen: das Vorderteil musste neu geschweisst werden, die letzten Tapetenresten mussten runter, die Stühle sollten in Produktion und gemalt sollte heute auch noch werden.

Also nicht lange warten sondern starten, Danilo hat seine neue Leidenschaft schnell gefunden => Tapetenkratzen! Von unseren letzten Sujet waren immer noch Tapetenreste am Wagen und mussten runter bevor neu gemalt werden konnte. Raoul hatte derweil ein anderes Projekt in Angriff genommen => Schweissen! Zusammen mit Toni von den Nuschelis wurde unser „Balkon“ (vorderster Teil des Wagens“ neu angeschweisst, Vielen Dank Toni für die kompetente Unterstützung. Nach dem Prototyp letzte Woche sollte die Stuhlproduktion heute in „Serie“ gehen => marc und später noch Raoul kümmerten sich darum, Rolf begann den Wagen neu einzufärben und René entpuppte sich als wahrer Tierkenner und gab seinem neuen Haustier die ersten Formen.

Pünktlich zur Mittagszeit rief dann Rolf: Essen ist fertig! Wir wurden heute mit megafeinen Weisswürsten, süssem Senf, Brezeln und Bier von hier verwöhnt. Frisch gestärkt ging es danach wieder zurück an die Arbeit um alle unsere Projekte noch fertig zu stellen und es sei hier verraten: alle Projekte von heute konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Impressionen dazu findet Ihr wie immer auf unsere Bauen Seite.

Baustart

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Am letzten Samstag war es soweit, wir begannen mit

unserem ersten Wagenbauen. „Frühmorgens“ um 10.00 h trafen sich die aktiven in Zwingen bei unserem neuen Wagenbauplatz und was ist denn hier los; da sind ja d’Nuscheliwaggis nebenan bereits kräftig am Bauen, jaja die senile Bettflucht läst grüssen 😉

Aber auch wir machten uns sogleich an die Arbeit, denn wir haben ja dieses Jahr ein ambitiöses Projekt vor uns und so darf keine Zeit verloren werden. Wir teilten uns gleich in Gruppen ein; Raoul und Marc haben sich eine ganz spezielle Herausforderung geschnappt: Sitzbänke sollen konstruiert werden. So wurde zuerst mal gehirnt, gezeichnet ausprobiert und schlussendlich konstruiert. Was genau daraus geworden ist und weitere Impressionen findet Ihr hier!