Trotz Covid19 und immer ausgebreiteter Maskenpflicht lassen wir uns natürlich unseren Bummel nicht nehmen. Eine kleine Reise zu unseren französischsprechenden Mitbürgern in die Romandie sollte es werden, wo wir neben dem Geheimnis des Naturasphalts auch die grüne Fee kennen lernten.
Zuerst aber einmal traffen wir uns am Bahnhof SBB und jeder deckte sich mal mit einem
stärkenden Frühstück ein. Die Billette und Schutzmasken wurden verteilt und schon ging es ab mit dem Zug über Biel und Neuchâtel ins Val de Travérs. Irgendwo in the middle of nowhere steigen wir dann aus, eigentlich gibt es hier gar nichts ausser einer Asphaltmine und genau dort wollen wir hin. Nach einem kurzen Apéro-Bier ging dann gleich los mit
der Führung in die Asphaltmine. Wir wurden alle mit Helm und ein Teil mit Taschenlampe ausgestattet und der Tipp etwas langärmliges anzuziehen hat sich trotz hochsommerlichen Temperaturen gelohnt, in der Mine hatte es 8°C!! Während 1.5 Std. haben viel spannendes
über den Naturasphalt gelernt, so auch dass es z.B. ein Basler (Herr Merian) war, welcher herausgefunden hat, dass sich Asphalt auch für den Strassenbau eignet.
Nach 90 Minuten kamen wir wieder raus an die Wärme, wo
wir bereits mit einem Mittagessen erwartet wurden. Es gab den berühmten „jambon cuit dans l’asphalte“ Schinken welcher im heissen Asphalt gekocht wird. Keine Angst, der Schinken wird zuerst in 7 Lagen Pergamentpapier eingepackt sodass man den Asphalt beim Essen nicht schmeckt 😉 Zum Dessert gab es dann noch ein Parfait à l’absinthe und dieser Schnaps wird uns heute noch ein wenig mehr beschäftigen…
Mit dem Zug ging es weiter nach Motier, hier ist das Herz des Absinth, und da wir da auch ein wenig mehr darüber erfahren möchten geht es ins Maison de l’absinthe. Zuerst gab es
einen kurzen Rundgang durchs Museum gefolgt von einer Degustation, natürlich durfte auch ein Plättli mit Würsteli nicht fehlen.
Auf dem Rückweg zum Bahnhof kamen wir dann noch an einer Absinthe-Destillerie vorbei… hätten wir nicht auf den Zug müssen, würden wir wohl immer noch da am alten Holztisch sitzen 😉
Nun aber zurück nach Neuchâtel in unser Hotel wo wir alle mit einem Zimmer mit Bahnhofssicht verwöhnt wurden, Seesicht war leider out of our Range!
Nun geht es Schlag auf Schlag weiter mit Apéro am See, Busfahrt und Nachtessen in einem Geheimtipp => Cow
Fusion. Wie der Name es erahnen lässt nicht gerade ein Veganes Restaurant… Die Spezialität des Restaurants sind verschiedene Tatars und so geniessen wir Tatar à l’argentine oder à l’indienne, provençale etc. Es war hervorragend und wir empfehlen das Restaurant gerne weiter.
Nach einer ruhigen Nacht, ja auch wir werden älter, ging es dann am Samstag nach dem coronagerechten Frühstück wieder mit dem Zug nach Hause.
Die Fotos zu unserem Bummel findet ihr hier!
