Korrekt, feucht und fröhlich

Mit dem Sujet „Häsch mr en Stutz“ starteten wir in den Fasnachtsjahrgang 2026 aber eigentlich startete alles schon viel früher. Nachdem die Kantonspolizei Baselland letztes Jahr kurz vor der Fasnacht über die neuen Regeln informiert hatte, war für uns klar dass wir mit unserem Wägelchwen nicht mehr „nur“ mit einer Garagennummer fahren dürfen. Was folgte waren diverse Telefonate mit dem Hersteller, der MFK Füllinsdorf und Münchenstein und mit der Versicherung, Am 1. Juli 2025 war dann der historische Moment, unser kleiner Rapid wurde vorgeführt und hat die Prüfung mit Bravour bestanden, vielen Dank an dieser Stelle allen Beteiligten.

So konnten wir mit einem korrekt eingelösten Fahrzeug in die Wagenbauzeit starten. Das Sujet war schnell gefunden, die Finanzmisere in Reinach und die daraus folgenden Bettelaktionen der Gemeinde konnten einfach nicht ignoriert werden. So machten wir uns daran Zählrahmen zu basteln, eine grosse Sparsau auszusägen und anzumalen und das Requisit in eine grosse Schatzkiste der Finanzausgleich-Empfängergemeinden zu verwandeln. Fotos zum Wagenbauen findet ihr hier.

Die Zeit läuft und schon haben wir Anfangs Februar und da die Fasnacht am 14. Februar schon stattfindet müssen wir uns sputen. Leider macht ein Blick auf die Wettervorhersage nicht gerade optimistisch, es ist Regen und Schnee angesagt… Aber mal sehen, das kann sich ja noch ändern.

Am Fasnachtssamstagmorgen wird der Wagen in Aesch beladen und unser neuer Chauffeur Roger bringt ihn sicher nach Reinach. Währendessen organisiert Raoul noch ein kleines Zelt für den Apéro, man weiss ja nie. Wir stärken uns traditionsgemäss im Rössli und gehen alle Taktiken durch wie wir während dem Umzug trocken bleiben. Huch was ist denn das, drei Polizisten streichen um unser Wägelchen, begutachten es und machen Fotos. Da müssen wir doch kurz Fragen gehen ob es ein Problem gibt! „Alles bestens“ erklärt der Polizist, „wir haben ein paar Fotos als gutes Beispiel gemacht“! Top, das sind wir froh dass alles korrekt ist und freuen uns umso mehr auf den Umzug, wenn da nicht das Wetter wäre…

Leider blieb es auch so wie befürchtet, es regnete und regnete und regnete aber es war trotzdem eine wundervolle Fasnacht. An der gesamten Umzugsroute hatte es Zuschauer welche sich vom Regen nicht stören liessen und dank unserem kleinen Dach blieben auch wir einigermassen trocken. Der Umzug lief wie geschmiert, keinerlei Wartezeiten oder Stockungen, die Massnahmen des Fasnachtskomitees haben scheinbar gewirkt oder vielleicht lag es auch nur am Wetter 😉

Wie jedes Jahr folgt nach dem Umzug unser Passivenapéro und Gottseidank hat Raoul das Zelt organisiert, mittlerweile schüttete es aus Kübeln und so blieb zumindest unser Apéroplättli im Trockenen.Wir freuten uns wie jedes Jahr über das Treffen und den Austausch mit unseren Passivmitgliedern, das ist immer ein sehr schöner Moment während der Fasnacht.

Nachdem sich alle gestärkt und etwas getrunken hatten räumten wir um 18 Uhr alles zusammen, versorgten den Wagen und machten uns auf in den Mönchskeller um uns aufzuwärmen. Die Kälte und nachher die Wärme zollte ihren Tribut, das war schon ein recht müder Haufen der da im Mönchskeller im Ecken sitzte, da brauchte es schon eine Pfeffermühle um die Stimmung wieder ein wenig aufzuhellen 🙂

Noch ein kurzer Absacker auf der Gasse, mittlerwile schneite es, und schon ging es langsam nach Hause um sich auf den Sonntag vorzubereiten.

Neuer Morgen neues Glück, für heute war schönes Wetter vorausgesagt, das nehmen wir doch. Die Freude währte leider nur bis zum nächsten Telefonklingeln, unser Chauffeur Roger war dran, es ist krank und kann unter keinen Umständen fahren…nun brauchts es einen Plan B! Zum Glück denkt unser Chauffeur in Lösungen und so hat er bereits einen Ersatzchauffeur organisiert, unseren ehemaligen Vizepräsidenten Rolf! Im Verlauf des Tages wird er zum polnischen Gastarbeiter, aber das ist eine andere Geschichte…

Während dem MIttagessen in Aesch zeigt nun auch langsam die Sonne und so steht einem wundervollen Sonntagsumzug nicht im Wege. Was uns aber auffällt ist, dass scheinbar die neuen Regeln nicht im gesamten Kanton gleich kontrolliert werden! Währendem am Samstag in Reinach jeder Wagen unter die Lupe genomme wurde und gewisse Wagen sogar noch Anpassungen vornehmen mussten interessierte das in Aesch keine Sau…sogar unser Sparschwein muss da lachen. Mindestens ein vierte der Wägen erfüfllten nicht alle Vorschriften und sind den Umzug trotzdem gefahren und da denkt man sich halt schon was das soll!

Nichts desto Trotz, wir hatten einen wundervollen Umzug mit vielen Besuchern, Sonne und Freude und unser Ersatzchauffeur hat uns sicher durch die Menschenmengen geführt. Am Ende noch ein/zwei Bier und schon ist der Fasnachtsjahrgang wieder Geschichte und unser Wägelchen steht wieder in seiner Garage. Als es dann um 21 Uhr auch in Aesch angefangen hat zu Regnen hat sich dann zumindest ein Teil der Behämmerten auf den Heimweg gemacht, schön isch es trotzdem gsi!

Fotos von der Fasnacht 2026 findet ihr hier!

E wundervolle Fasnachtsjoohrgang 2025

Und schon ist wieder alles vorbei. Nachdem wir im letzten Herbst begonnen haben unseren Fasnachtswagen zu dekorieren und Sujetmässig auszustatten (hier die Fotos von unseren Bautagen)
fand am Wochenende vom 1./2. März 2025 die Fasnacht statt.

„Imperium Neophytus Deletam Rynaculum“ wer Lateinisch kann ist im Vorteil, mit diesem Sujet spielten wir den Umstand aus, dass Reinach einen Neophyten-Einsatz-Trupp hat. Mit unseren blaugrauen Hausmeistermäntelchen waren wir unterwegs um den bösen Neophyten auf den Leib zu Rücken. Unser Wagen war schon ganz mit Neophyten überwuchert und sogar bei den Aktiven hat sich ein Neophyt eingenistet und mit uns Fasnacht gemacht, ganz nach dem Motto „Schön aber Neophyt“!

Pünktlich um 14.00 Uhr ging am Samstag der Böllerschuss los und der Umzug 2025 konnte starten. Nach dem eher harzigen Start im letzten Jahr haben sich die Bemühungen des Fasnachtskomitees bemerkbar gemacht und der Umzug kam sehr flüssig voran! Wunderbares Wetter mit Sonnenschein, tolle Zuschauer am Wegesrand und super Stimmung auf unserem Wagen, einfach ein wundervoller Fasnachtsjahrgang!

Traditionell haben wir nach dem Umzug unsere Passivmitlieder und Freunde zum Apéro eingeladen. Bei feinen Fastenwähen, Wurst- und Käseplatten, Snacks und Überraschungseiern zum Dessert konnten wir über die Fasnacht und noch viele weitere Themen fachsimpeln und uns austauschen. Wir geniessen diesen Anlass jedes Jahr sehr und es freut uns Euch alle an diesem Anlass immer wieder zu treffen.

Nachdem die Sonne verschwunden war zog ein bissiger, kalter Wind auf und so haben wir dann unsere Sachen wieder zusammengepackt, Paul hat den Wagen versorgt und wir haben uns einen Platz in einem warmen Restaurant gesucht.

Nach ein paar Stunden Schlaf ging es dann am Sonntagmorgen schon wieder weiter, wir machten uns auf nach Aesch wo heute der Umzug stattfand. Noch eine Pizza zur Stärkung und schon hies es wieder einstehen. Auch in Aesch hatten wir wieder ein Prachtswetter und auch die Stimmung auf der Route war in diesem Jahr hervorragend.

Nach der obligaten Austrinkete nach dem Umzug in Aesch haben wir dann schon wieder unser Wagen versorgt und machten uns auf in das Aescher-Fasnachts-Nachtleben.

Die Fotos der diesjährigen Fasnacht findet ihr hier!

JubiBu 2024 – 30 Jahre die Behämmerte

Wir schreiben das Jahr 2024, ein denkwürdiges Jahr! Denn schon seit 30 Jahren gibt es die Fasnachtsclique „Die Behämmerte“. 1994 machten wir zum ersten Mal Fasnacht in Reinach und Aesch im unteren Baselbiet. 2024, ganze 30 Jahre später, gibt es uns immer noch und wir machen immer noch Fasnacht in Reinach und Aesch, zwar nur noch zu fünft und auch unser Wagen ist ein wenig geschrumpft, aber wir sind noch da.

Natürlich wollen wir dieses Jubiläum feiern, wie schon vor 10 Jahren geht es auf einen grösseren Bummel, wir machen wieder eine Kreuzfahrt im Mittelmeer.

Am 30. April 2024 machen wir uns auf den Weg nach Marseille wo wir dann am 1. Mai 2024 unser Schiff besteigen werden. Von da geht es weiter nach Barcelona, Genua und wieder zurück nach Marseille.

Hier unter „JubiBu 2024“ und auf unserem Instagram Profil werden wir Eindrücke unserer kleinen Schiffsreise posten, so könnt ihr auch ein wenig mit uns mitfeiern 😉

Fasnacht 2024 – 30 Joohr die Behämmerte

Und schon ist sie wieder Geschichte, die Fasnacht 2024. Für uns ein spezieller Jahrgang, durften wir doch das 30 jährige Jubiläum feiern, man mag es kaum glauben, aber wir jungen Burschen sind doch schon seit 30 Jahren dabei 😏

30 Jahre die Behämmerte, da muss was besonderes her, während wir vor 10 Jahren noch aufwendig eine Kutsche bauten auf welcher wir als edle, alte Damen unterweg waren gingen wir dieses Jahr einen anderen Weg. Wir kontaktierten eine Firma in China (Wuhan) und bestellten 1‘000 behämmerte Schals. Und was soll ich sagen, diese Schals waren der Hit und wurden uns förmlich aus der Hand gerissen, wer an der Fasnacht jemand sein wollte musste einen behämmerten Schal haben!

So haben wir auch ganz neue Freunde gefunden, nämlich den „Kannischal“, „Duschal“ und „Schalha“, sie reden zwar nicht immer ganz verständlich, haben ein bisschen Mühe mit der korrekten Satzbildung aber sonst scheinen sie ganz nett zu sein, zumindest sind sie uns den ganzen Umzug hinterhergelaufen 😂.

Wir hatten zwei wundervolle Umzüge bei welchen sogar das Wetter mitgespielt hat, es hatte viele Leute am Strassenrand und wir konnten dank unserer Schals viele neue Kontakte knüpfen (Kannischal, Duschal, Schalha).

Aus 30jähriger Tradition traffen wir dann nach dem Umzug in Reinach unsere Passivmitglieder und konnten mit ihnen auf unser Jubiläum anstossen. Zum knappern gab es Fleisch von der Bündner Platte, Snacks und riesige Fastenwähen, ein Znacht brauchte es danach nicht mehr. Mit dem Eindunkeln kam dann auch unsere wunderschöne Geburtstagstorte voll zur Geltung mit unseren fast echten Kerzen.

An dieser Stelle noch ein grosses Dankeschöne an alle die uns in irgend einer Weise unterstützen: Paul unserem super Chauffeur, Jonny für das bereitstellen des Zentrallagers, Sara der netten Chinesin beim Schalproduzenten, dem FKR für die Organisation der Fasnacht und natürlich allen unseren treuen Passivmitliedern, Ihr seid alle SUPER!

Ein paar Fotos der Fasnacht findet ihr hier!

Generalversammlung 2023 mit schöner Aussicht

Am Freitagabend, 20.10.2023 fand unsere diesjährige Generalversammlung statt. Wir pilgerten dazu in die Höhen des Birstals, genauer auf den Hof Oeberaesch in Duggingen. Erstaunlich wir gross Duggingen ist, bzw. uns war überhaupt nicht bewusst, dass man im Birstal so hoch hinauf kann, dafür wurden wir oben mit einer grandiosen Aussicht belohnt, so hatte hatte man Blick ins vordere und hintere Birstal.

Aber wir waren ja nicht nur wegen der Aussicht hier, es sollte ja auch noch unsere Generalversammlung abgehalten werden wozu natürlich zuerst auch mal ein Apéro gehörte. Der geschäftliche Teil ging dann relativ schnell über die Bühne, als Info daraus ist die Mitteilung, dass wir nächstes Jahr unser dreissigjähriges Jubiläum feiern und dass es dazu sicher noch die eine oder andere Überraschung geben wird… Was schon mal klar ist, wir gehen wieder auf einen Jubiläumsbummel ins Mittelmeer, mehr davon werdet ihr dann Anfangs Mai hören 😉

Nachdem alle geschäftlichen Angelegenheiten abgewickelt waren konnten wir zum Grill schreiten, René grillierte was das Zeugs hielt und so hatte es genug für jeden, auch für unsere Vegetarier war etwas dabei.

Beim anschliessenden Dessert durfte man dann bei den feinen Vanillecornets zugreifen und den Abend mit einem kultigen Hammer-Kaffi ausklingen lassen. Viel zu schnell war der Abend dann schon wieder vorbei und verteilt auf unsere Shuttles kamen dann alle wieder sicher vom Berg runter.

Mehr Bilder von der GV gibt es hier!

Fasnacht 2023

Es ist soweit, endlich. Drei Jahre sind seit der letzten Fasnacht vergangen, einiges ist passiert und diverses hat sich verändert und doch haben wir alle nur auf diesen Moment gewartet, der Böllerschuss am Fasnachtssamstag um 14:00 h, die Fasnacht lebt wieder. Nein tot war die Fasnacht nie, sie hat einfach so vor sich hingeschlummert bis sie sich wieder in ihrer ganzen Pracht entfalten konnte.

Es war wundervoll, pünktlich zum Fasnachtsbeginn kamen die Sonnenstrahlen und mit ihnen auch tausende Zuschauer. Wir genossen unsere Fasnacht in vollen Zügen, dieses Jahr zum ersten Mal mit unserem Rapid und es war schon noch speziell nach 28 Jahren auf einem grossen Wagen nun mit diesem kleinen „Rasenmäher“ durchs Dorf zu fahren. Statt von oben herab konnten wir vorallem mit den kleinsten Fasnachtszuschauern auf Augenhöhe intrigieren und unsere Angst, dass wir zu nah oder zu offen sind hat sich überhapt nicht bestätigt, allen Unkenrufen zum trotz ist der Nachwuchs höchst anständig, hat sich gefreut und bedankt. Auch haben wir so mal mitbekommen, dass der grösste Teil der Kinder kostümiert ist oder sogar mit einer Larve am Strassenrand steht, so muss sich die Fasnacht keine Sorgen um den Nachwuchs machen.

Zwar hatte der ganze Umzug ein wenig Mühe ins Laufen zum kommen, es schien fast so als ob nach drei Jahren alle noch ein wenig eingerostet wären, dies trübte die gute Stimmung jedoch nicht, so hatte man ein wenig mehr Zeit um zu interagieren.

Mach zwei Runden, in welchen uns unser kleiner Rapid zuverlässig duchs Dorf fuhr, machten wir Halt an unserem Standplatz und genossen mit unseren Passivmitgliedern den wohlverdienten Fasnachtsapéro. Nun hatten wir Zeit uns mit all unseren Freunden, Bekannten und Verwandten auszutauschen und zu plaudern. Scheinbar gab es viel zu bereden, denn es war schon lange dunkel als wir dann langsam wieder zusammenräumten und sich Paul, unser Chauffeur, mit dem Rapid auf den Weg nach Hause machte.

Wir zogen dann noch ein wenig durch Reinach, genossen das eine oder andere Bier und vorallem die gute und friedliche Stimmung in Reinach.

Nun bleibt uns nur noch Danke zu sagen, zuerst dem FKR (Fasnachtskomitée Rynach) welches mit unermüdlichem und riesengrossen Einsatz die Reinacher Fasnacht organisiert und das ganze erst möglich macht, vielen, vielen Dank Euch! Dann natürlich Paul unserem Chauffeur, welcher uns sicher durch die Fasnacht führt, Daniel, unser Larvenmacher, welcher uns auch in diesem Jahr eine wundervolle Larve gemacht hat, Jonny welcher uns seinen Sitzplatz als Zwischenlager zu Verfügung gestellt hat und unseren Passivmitgliedern welche uns teilweise schon seit Jahrzehnten unterstützen, ein ganz grosses Dankeschön Euch allen!

Fotos von der diesjährigen Fasnacht findet ihr hier!

Sonnenschein, Würste und Larven

Ein wundervoller Samstag im Spätherbst, da gibt es eigentlich nichts schöneres als ein wenig an unserem Wägelchen zu bauen. Begonnen haben wir obligaterweise mit Kaffee und Gipfeli, danach gab es dann zwei Gruppen, René, Mats und Raoul kümmern sich um die Verschalung des „Kellers“ bei unserem Wagen. Danilo und Marc kümmern sich um den neuen, kleinen Materialanhänger welchen wir ersteigert haben.

Der kleine Anhänger war günstig dafür dürfen wir noch ein wenig Hand anlegen. Zuerst einmal richtet Danilo die Deichsel wieder gerade währendem Marc die Alukiste anschleift. Danach bekommt die Kiste eine neue Farbe und nach einem ersten Lackanstrich merken wir, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre wenn wir gesprayt hätten… Tja zumindest trocknet die Farbe bei diesen tollen Wetter schnell 😉

Beim Kellerteam geht alles nach Plan, bis auf vielleicht den Fakt, dass es scheinbar auch Schaltafeln gibt welche innen hohl sind… aber auch hierfür finden wir eine Lösung.

Mittlerweile brennt die Sonne schon fast hochsommerlich und da liegt es natürlich auf der Hand über Mittag den Grill anzuwerfen, es gab feine Bratwürste und Merguez welche Raoul organisiert hatte, megafein vielen Dank an dieser Stelle.

Am Nachmittag ist Besuch angekündigt, unser Larvenmacher, Daniel Margot vom Atelier Käsperli, kommt vorbei um uns die Larven anzupassen, dies ist ein super Service von Daniel, vielen vielen Dank.
Die Larven werden wundervoll und wir freuen uns schon sehr wenn wir sie dann bemalt und mit Haaren geniessen können, ihr alle könnt sie dann bei der Premiere an der Reinacher Fasnacht bewundern.

Die Fotos zu diesem Bautag findet ihr hier!

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die Behämmerte goes ESAF

Am letzten Samstag war es soweit, wir gingen auf unseren Bummel. Auch wenn wir keine Fasnacht gemacht haben heisst das natürlich nicht, dass wir auf unseren traditionellen Bummel verzichten.

Am letzten Samstag fand ja neben unserem Bummel noch ein weiterer traditionsreicher Anlass im Baselbiet statt und was liegt da näher als diese zwei Anlässe miteinander zu verbinden, und so hiess es „die Behämmerte goes ESAF“!

Bevor wir aber mit unseren Velos nach Pratteln fahren stärken wir uns zuerst mal richtig mit einem Frühstück in Reinach. Danach düsen wir nach Pratteln, die einen ein wenig schneller und jene ohne Motor versuchen dran zu bleiben 😉 Nach dieser sportlichen Höchstleistung haben wir natürlich zuerst einmal ein Bier verdient und beim Bohnihof wurden wir da fündig. Im weiteren Verlauf kamen dann natürlich noch das eine oder andere Getränk dazu, denn bei prallem Sonnenschein soll man ja auch genug trinken.
Wir sind von diesem Festareal massiv beeindruckt, ein riesen Areal mit verschiedenen Bühnen, Megafestzelten, Ständen, Grossleinwänden und so weiter und das alles läuft in einem absolut friedlichen Rahmen ab und wir finden sogar immer einen Sitzplatz ob draussen oder drinnen, das ist einfach grossartig.

So läuft die Zeit und wir geniessen das ESAF 2022 in vollen Zügen und um 21h folgt dann der nächste Höhepunkt die Egli Beatrice tritt auf. Wir geniessen das Konzert aus sicherer Entfernung und können nun auch dies abhaken 😉

Wir lassen nun das Fest noch gemütlich Ausklingen bevor wir uns mit unseren Velos wieder auf den Heimweg machen.

Die Fotos zum diesjährigen Bummel findet ihr hier!

Die Behämmerte goes Stahlbau

Unsere Bautage gehen weiter und wenn wir auch ein wenig mehr auf das gesellige achten, nehmen doch auch unsere Bauten langsam Form an. Anfangs Januar machten wir uns daran eine Frontverschalung für unseren Rapid zu konstruieren und dank Raouls Kenntnissen aus seiner Mechaniker Lehre (lang ists her), konnten wir das ganze Gerüst mittels eines gedrehten Zylinders befestigen. Mittlerweile sind auch die Holzplatten daran montiert und alles ist schön schwarz gestrichen.

Letztes Wochenende ging es nun daran mit der konstruktion der Pritscheverschalung zu beginnen. Hier teilten wir uns in zwei Gruppen auf, René, Mats und Danilo planten den Aufbau inkl. Dachkonstruktion und erstellten da diverse „Machbarkeitsstudien“ 😉 .

Raoul und Marc ihrerseits fuhren in eine Schlosserei um die Stahlprofile für den Unterbau zu sägen. Wobei sägen das ganze ein bisschen zu wenig umschreibt, den das tat die Maschine, nachdem Raoul die Gebrauchsanweisung studiert hatte, von selbst. Der Bürolist Marc bekam dann die Aufgabe jeweils die Brauen von der Schnittkante wegzufeilen, bei 32 Schnitten doch eine ein wenig grössere Aufgabe… 😉


Zwischendrin gab es dann eine Verpflegungspause wo wir traditionell mit Lasagne von Mats verwöhnt wurden und zum Dessert dann noch einen selbstgekauften Kuchen.
Zusammen haben wir dann die verschiedenen möglichen Versionen des Aufbaus besprochen und uns auf eine Lösung geeinigt.
Praktischerweise gingen Raoul und Marc nochmals in die Schlosserei damit auch noch ein paar Teile für den Aufbau gesägt und gefeilt werden konnten…

Nun müssen die einzelnen Stahlelemente zusammengeschweisst werden damit wir sie dann beim nächsten Bautermin an die Pritsche anschrauben können und wir hoffen mal, dass alles passt, wir werden sicher in zwei Wochen wieder berichten.

Wie gewohnt gibt es die Fotos zu unseren Bauterminen hier!

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Wir bauen weiter

Die Fasnachtsumzüge in der ganzen Region sind abgesagt, dies bedeutet, dass wir auch in diesem Jahr keine Fasnacht machen können. Wir sind sehr traurig, hätten wir doch gerne mit unserem Einachser Fasnacht gemacht und Euch unser neues Gefährt präsentiert.

Nichts desto troz haben wir beschlossen, dass wir trozdem weiterbauen und zumindest die Grundverschalung in diesem Winter fertig gestellt haben wollen. Dies hat zwei Vorteile, zum einen können wir dann nächsten Herbst gleich mit der Sujetgestaltung beginnen und zum anderen haben wir so doch einen Teil der Fasnacht und sehen uns zumindest regelmässig.

So trafen wir uns an diesem Samstagmorgen in Aesch bei unseren Garagenboxen. Das Wetter meint es gut und die ersten Sonnenstrahlen scheinen schon hinein. Seit dem letzten Bautermin haben wir ja auch Strom in unserer Box und Marc hat in den Ferien nun noch einen kleinen Sicherunskasten gebaut mit der Hoffnung, dass bei einer Überlast oder Fehlstrom die Sicherung bei uns auslöst und nicht im verschlossenen Bunker…

Raoul seinerseits war auch nicht untätig, er hat einen Zylinder gedreht und dann eine Grundplatte angeschweisst, dies ist nun die Basis für das vordere Gestell des Rapid. Nach ein paar Anpassungsarbeiten konnte der Zylinder montiert werden und dann wurde die vorbereitete Holzkonstruktion angeschraubt. Beim anschliessenden Fahrtest zeigte sich, dass alles Bombenfest hält und sogar einem Sitztest durch Raoul hielt die Konstruktion stand 😉.

Danilo hat letzte Woche die neue Devise 80/20 verkündet: 20% Arbeit und 80% Socialising , so mussten wir aufpassen dass wir nicht zuviel arbeiten 😉. Genau der richtige Zeitpunkt für ein feines Mittagessen, René hat ein Raclette vom Grill vorbereitet, sehr fein! Zum Abschluss dann einen Espresso und die ersten Fasnachtsküechli 😋 .

So können wir am Schluss sagen, ein äusserts erfolgreicher Bautag, so kann es weitergehen. Ein paar Fotos dazu findet ihr hier!