Korrekt, feucht und fröhlich

Mit dem Sujet „Häsch mr en Stutz“ starteten wir in den Fasnachtsjahrgang 2026 aber eigentlich startete alles schon viel früher. Nachdem die Kantonspolizei Baselland letztes Jahr kurz vor der Fasnacht über die neuen Regeln informiert hatte, war für uns klar dass wir mit unserem Wägelchwen nicht mehr „nur“ mit einer Garagennummer fahren dürfen. Was folgte waren diverse Telefonate mit dem Hersteller, der MFK Füllinsdorf und Münchenstein und mit der Versicherung, Am 1. Juli 2025 war dann der historische Moment, unser kleiner Rapid wurde vorgeführt und hat die Prüfung mit Bravour bestanden, vielen Dank an dieser Stelle allen Beteiligten.

So konnten wir mit einem korrekt eingelösten Fahrzeug in die Wagenbauzeit starten. Das Sujet war schnell gefunden, die Finanzmisere in Reinach und die daraus folgenden Bettelaktionen der Gemeinde konnten einfach nicht ignoriert werden. So machten wir uns daran Zählrahmen zu basteln, eine grosse Sparsau auszusägen und anzumalen und das Requisit in eine grosse Schatzkiste der Finanzausgleich-Empfängergemeinden zu verwandeln. Fotos zum Wagenbauen findet ihr hier.

Die Zeit läuft und schon haben wir Anfangs Februar und da die Fasnacht am 14. Februar schon stattfindet müssen wir uns sputen. Leider macht ein Blick auf die Wettervorhersage nicht gerade optimistisch, es ist Regen und Schnee angesagt… Aber mal sehen, das kann sich ja noch ändern.

Am Fasnachtssamstagmorgen wird der Wagen in Aesch beladen und unser neuer Chauffeur Roger bringt ihn sicher nach Reinach. Währendessen organisiert Raoul noch ein kleines Zelt für den Apéro, man weiss ja nie. Wir stärken uns traditionsgemäss im Rössli und gehen alle Taktiken durch wie wir während dem Umzug trocken bleiben. Huch was ist denn das, drei Polizisten streichen um unser Wägelchen, begutachten es und machen Fotos. Da müssen wir doch kurz Fragen gehen ob es ein Problem gibt! „Alles bestens“ erklärt der Polizist, „wir haben ein paar Fotos als gutes Beispiel gemacht“! Top, das sind wir froh dass alles korrekt ist und freuen uns umso mehr auf den Umzug, wenn da nicht das Wetter wäre…

Leider blieb es auch so wie befürchtet, es regnete und regnete und regnete aber es war trotzdem eine wundervolle Fasnacht. An der gesamten Umzugsroute hatte es Zuschauer welche sich vom Regen nicht stören liessen und dank unserem kleinen Dach blieben auch wir einigermassen trocken. Der Umzug lief wie geschmiert, keinerlei Wartezeiten oder Stockungen, die Massnahmen des Fasnachtskomitees haben scheinbar gewirkt oder vielleicht lag es auch nur am Wetter 😉

Wie jedes Jahr folgt nach dem Umzug unser Passivenapéro und Gottseidank hat Raoul das Zelt organisiert, mittlerweile schüttete es aus Kübeln und so blieb zumindest unser Apéroplättli im Trockenen.Wir freuten uns wie jedes Jahr über das Treffen und den Austausch mit unseren Passivmitgliedern, das ist immer ein sehr schöner Moment während der Fasnacht.

Nachdem sich alle gestärkt und etwas getrunken hatten räumten wir um 18 Uhr alles zusammen, versorgten den Wagen und machten uns auf in den Mönchskeller um uns aufzuwärmen. Die Kälte und nachher die Wärme zollte ihren Tribut, das war schon ein recht müder Haufen der da im Mönchskeller im Ecken sitzte, da brauchte es schon eine Pfeffermühle um die Stimmung wieder ein wenig aufzuhellen 🙂

Noch ein kurzer Absacker auf der Gasse, mittlerwile schneite es, und schon ging es langsam nach Hause um sich auf den Sonntag vorzubereiten.

Neuer Morgen neues Glück, für heute war schönes Wetter vorausgesagt, das nehmen wir doch. Die Freude währte leider nur bis zum nächsten Telefonklingeln, unser Chauffeur Roger war dran, es ist krank und kann unter keinen Umständen fahren…nun brauchts es einen Plan B! Zum Glück denkt unser Chauffeur in Lösungen und so hat er bereits einen Ersatzchauffeur organisiert, unseren ehemaligen Vizepräsidenten Rolf! Im Verlauf des Tages wird er zum polnischen Gastarbeiter, aber das ist eine andere Geschichte…

Während dem MIttagessen in Aesch zeigt nun auch langsam die Sonne und so steht einem wundervollen Sonntagsumzug nicht im Wege. Was uns aber auffällt ist, dass scheinbar die neuen Regeln nicht im gesamten Kanton gleich kontrolliert werden! Währendem am Samstag in Reinach jeder Wagen unter die Lupe genomme wurde und gewisse Wagen sogar noch Anpassungen vornehmen mussten interessierte das in Aesch keine Sau…sogar unser Sparschwein muss da lachen. Mindestens ein vierte der Wägen erfüfllten nicht alle Vorschriften und sind den Umzug trotzdem gefahren und da denkt man sich halt schon was das soll!

Nichts desto Trotz, wir hatten einen wundervollen Umzug mit vielen Besuchern, Sonne und Freude und unser Ersatzchauffeur hat uns sicher durch die Menschenmengen geführt. Am Ende noch ein/zwei Bier und schon ist der Fasnachtsjahrgang wieder Geschichte und unser Wägelchen steht wieder in seiner Garage. Als es dann um 21 Uhr auch in Aesch angefangen hat zu Regnen hat sich dann zumindest ein Teil der Behämmerten auf den Heimweg gemacht, schön isch es trotzdem gsi!

Fotos von der Fasnacht 2026 findet ihr hier!

E wundervolle Fasnachtsjoohrgang 2025

Und schon ist wieder alles vorbei. Nachdem wir im letzten Herbst begonnen haben unseren Fasnachtswagen zu dekorieren und Sujetmässig auszustatten (hier die Fotos von unseren Bautagen)
fand am Wochenende vom 1./2. März 2025 die Fasnacht statt.

„Imperium Neophytus Deletam Rynaculum“ wer Lateinisch kann ist im Vorteil, mit diesem Sujet spielten wir den Umstand aus, dass Reinach einen Neophyten-Einsatz-Trupp hat. Mit unseren blaugrauen Hausmeistermäntelchen waren wir unterwegs um den bösen Neophyten auf den Leib zu Rücken. Unser Wagen war schon ganz mit Neophyten überwuchert und sogar bei den Aktiven hat sich ein Neophyt eingenistet und mit uns Fasnacht gemacht, ganz nach dem Motto „Schön aber Neophyt“!

Pünktlich um 14.00 Uhr ging am Samstag der Böllerschuss los und der Umzug 2025 konnte starten. Nach dem eher harzigen Start im letzten Jahr haben sich die Bemühungen des Fasnachtskomitees bemerkbar gemacht und der Umzug kam sehr flüssig voran! Wunderbares Wetter mit Sonnenschein, tolle Zuschauer am Wegesrand und super Stimmung auf unserem Wagen, einfach ein wundervoller Fasnachtsjahrgang!

Traditionell haben wir nach dem Umzug unsere Passivmitlieder und Freunde zum Apéro eingeladen. Bei feinen Fastenwähen, Wurst- und Käseplatten, Snacks und Überraschungseiern zum Dessert konnten wir über die Fasnacht und noch viele weitere Themen fachsimpeln und uns austauschen. Wir geniessen diesen Anlass jedes Jahr sehr und es freut uns Euch alle an diesem Anlass immer wieder zu treffen.

Nachdem die Sonne verschwunden war zog ein bissiger, kalter Wind auf und so haben wir dann unsere Sachen wieder zusammengepackt, Paul hat den Wagen versorgt und wir haben uns einen Platz in einem warmen Restaurant gesucht.

Nach ein paar Stunden Schlaf ging es dann am Sonntagmorgen schon wieder weiter, wir machten uns auf nach Aesch wo heute der Umzug stattfand. Noch eine Pizza zur Stärkung und schon hies es wieder einstehen. Auch in Aesch hatten wir wieder ein Prachtswetter und auch die Stimmung auf der Route war in diesem Jahr hervorragend.

Nach der obligaten Austrinkete nach dem Umzug in Aesch haben wir dann schon wieder unser Wagen versorgt und machten uns auf in das Aescher-Fasnachts-Nachtleben.

Die Fotos der diesjährigen Fasnacht findet ihr hier!

Fasnacht 2024 – 30 Joohr die Behämmerte

Und schon ist sie wieder Geschichte, die Fasnacht 2024. Für uns ein spezieller Jahrgang, durften wir doch das 30 jährige Jubiläum feiern, man mag es kaum glauben, aber wir jungen Burschen sind doch schon seit 30 Jahren dabei 😏

30 Jahre die Behämmerte, da muss was besonderes her, während wir vor 10 Jahren noch aufwendig eine Kutsche bauten auf welcher wir als edle, alte Damen unterweg waren gingen wir dieses Jahr einen anderen Weg. Wir kontaktierten eine Firma in China (Wuhan) und bestellten 1‘000 behämmerte Schals. Und was soll ich sagen, diese Schals waren der Hit und wurden uns förmlich aus der Hand gerissen, wer an der Fasnacht jemand sein wollte musste einen behämmerten Schal haben!

So haben wir auch ganz neue Freunde gefunden, nämlich den „Kannischal“, „Duschal“ und „Schalha“, sie reden zwar nicht immer ganz verständlich, haben ein bisschen Mühe mit der korrekten Satzbildung aber sonst scheinen sie ganz nett zu sein, zumindest sind sie uns den ganzen Umzug hinterhergelaufen 😂.

Wir hatten zwei wundervolle Umzüge bei welchen sogar das Wetter mitgespielt hat, es hatte viele Leute am Strassenrand und wir konnten dank unserer Schals viele neue Kontakte knüpfen (Kannischal, Duschal, Schalha).

Aus 30jähriger Tradition traffen wir dann nach dem Umzug in Reinach unsere Passivmitglieder und konnten mit ihnen auf unser Jubiläum anstossen. Zum knappern gab es Fleisch von der Bündner Platte, Snacks und riesige Fastenwähen, ein Znacht brauchte es danach nicht mehr. Mit dem Eindunkeln kam dann auch unsere wunderschöne Geburtstagstorte voll zur Geltung mit unseren fast echten Kerzen.

An dieser Stelle noch ein grosses Dankeschöne an alle die uns in irgend einer Weise unterstützen: Paul unserem super Chauffeur, Jonny für das bereitstellen des Zentrallagers, Sara der netten Chinesin beim Schalproduzenten, dem FKR für die Organisation der Fasnacht und natürlich allen unseren treuen Passivmitliedern, Ihr seid alle SUPER!

Ein paar Fotos der Fasnacht findet ihr hier!

Fasnacht 2023

Es ist soweit, endlich. Drei Jahre sind seit der letzten Fasnacht vergangen, einiges ist passiert und diverses hat sich verändert und doch haben wir alle nur auf diesen Moment gewartet, der Böllerschuss am Fasnachtssamstag um 14:00 h, die Fasnacht lebt wieder. Nein tot war die Fasnacht nie, sie hat einfach so vor sich hingeschlummert bis sie sich wieder in ihrer ganzen Pracht entfalten konnte.

Es war wundervoll, pünktlich zum Fasnachtsbeginn kamen die Sonnenstrahlen und mit ihnen auch tausende Zuschauer. Wir genossen unsere Fasnacht in vollen Zügen, dieses Jahr zum ersten Mal mit unserem Rapid und es war schon noch speziell nach 28 Jahren auf einem grossen Wagen nun mit diesem kleinen „Rasenmäher“ durchs Dorf zu fahren. Statt von oben herab konnten wir vorallem mit den kleinsten Fasnachtszuschauern auf Augenhöhe intrigieren und unsere Angst, dass wir zu nah oder zu offen sind hat sich überhapt nicht bestätigt, allen Unkenrufen zum trotz ist der Nachwuchs höchst anständig, hat sich gefreut und bedankt. Auch haben wir so mal mitbekommen, dass der grösste Teil der Kinder kostümiert ist oder sogar mit einer Larve am Strassenrand steht, so muss sich die Fasnacht keine Sorgen um den Nachwuchs machen.

Zwar hatte der ganze Umzug ein wenig Mühe ins Laufen zum kommen, es schien fast so als ob nach drei Jahren alle noch ein wenig eingerostet wären, dies trübte die gute Stimmung jedoch nicht, so hatte man ein wenig mehr Zeit um zu interagieren.

Mach zwei Runden, in welchen uns unser kleiner Rapid zuverlässig duchs Dorf fuhr, machten wir Halt an unserem Standplatz und genossen mit unseren Passivmitgliedern den wohlverdienten Fasnachtsapéro. Nun hatten wir Zeit uns mit all unseren Freunden, Bekannten und Verwandten auszutauschen und zu plaudern. Scheinbar gab es viel zu bereden, denn es war schon lange dunkel als wir dann langsam wieder zusammenräumten und sich Paul, unser Chauffeur, mit dem Rapid auf den Weg nach Hause machte.

Wir zogen dann noch ein wenig durch Reinach, genossen das eine oder andere Bier und vorallem die gute und friedliche Stimmung in Reinach.

Nun bleibt uns nur noch Danke zu sagen, zuerst dem FKR (Fasnachtskomitée Rynach) welches mit unermüdlichem und riesengrossen Einsatz die Reinacher Fasnacht organisiert und das ganze erst möglich macht, vielen, vielen Dank Euch! Dann natürlich Paul unserem Chauffeur, welcher uns sicher durch die Fasnacht führt, Daniel, unser Larvenmacher, welcher uns auch in diesem Jahr eine wundervolle Larve gemacht hat, Jonny welcher uns seinen Sitzplatz als Zwischenlager zu Verfügung gestellt hat und unseren Passivmitgliedern welche uns teilweise schon seit Jahrzehnten unterstützen, ein ganz grosses Dankeschön Euch allen!

Fotos von der diesjährigen Fasnacht findet ihr hier!

Fasnacht 2021 abgesagt!

Liebe Fasnachtsfreunde

Wie ihr vielleicht schon aus den Medien erfahren habt findet in Reinach im 2021 keine Fasnacht statt. Der Verein „Fasnachtskomitee Reinach“ hat dies an der letzten Herbstversammlung einstimmig beschlossen.

Dies bedeutet natürlich auch für die Behämmerte, dass wir im 2021 pausieren werden. Das Ganze ist sehr traurig und wir vermissen jetzt schon den Kontakt und Austausch mit unseren Passivmitgliedern und Fasnachtsfreunden.
Des Weiteren werden auch alle unsere offiziellen Cliquenanlässe bis sicher im Frühling 2021 abgesagt. Wir freuen uns aber umso mehr auf den nächsten stattfindenden Anlass, welchen wir dann umso ausgiebiger gemeinsam feiern werden.

Damit die Fasnacht in Reinach aber nicht in Vergessenheit gerät, wurde an der Herbstversammlung des FKR auch beschlossen mittels zweier Aktionen ein kleines Mahnmal zu setzen. Zum einen wird es eine Plakette in eingeschränkter Form geben, ein Sammlerstück in einer limitierten Auflage. Zum anderen wird die Fasnacht nicht ganz aus dem Dorf verschwinden, es werden einige Zeichen gesetzt die uns an die Fasnacht erinnern sollen, seid gespannt und geniesst zu gegebener Zeit einen Spaziergang durchs Dorf.

Wer Interesse an dieser speziellen Plakette hat, darf sich gerne bei einem Aktivmitglied der Behämmerten melden, damit wir Euch mit auf die Bestellung nehmen können.

Wir danken Euch ganz herzlich für Eure grosse Unterstützung und freuen uns wenn diese Zeit vorüber ist und wir wieder gemeinsam einen „schnappen“ können.

Schööön isch es gsi!

und schon ist es wieder vorbei, ein wundervoller Fasnachtsjahrgang 2020! Zuerst eine ganz tolle Wagenweihe mit unseren Passivmitgliedern am Donnerstagabend, kulinarisch unterstützt mit feinen Spaghetti Bolognese von Ruedi.

Dann der absolute Höhepunkt, der Umzug am Samstag in Reinach, frühlinghaftes Wetter, viele Zuschauer und eine wundervolle Stimmung in den Strassen von Reinach. Danach konnten wir mit unseren Passivmitgliedern und Freunden einen gemütlichen Apéro geniessen und über unseres diesjähriges Sujet fachsimpeln „Wähl mi!“. Wir erhielten viele lobende Worte für unsere Idee und vorallem die Plakataktion in Reinach hat doch sehr beeindruckt.

Am Abend genossen wir dann ein feines Znacht bei uns im Hüttli, Fleisch vom heissen Stein, vielen Dank René fürs organisieren! Und so konnten wir dann ganz gemütlich die Reinacher Fasnacht ausklingen lassen.
Traditionsgemäss folgt dann am Sonntag noch Aesch, zwar schien die Sonne nicht mehr ganz so fest, trotzdem herrschte aber auch hier eine tolle Stimmung, wenn das ganze auch ein wenig kleiner und geruhsamer als in Reinach ist. Nachtessen in der Mühle (seit dem Wirtewechsel ist das leider nicht mehr das gleich…) und ein, zwei Absacker immer begleitet von unserer Flyeroffensive 😉 und schon bald war der tolle Jahrgang 2020 auch scho wieder Geschichte.

Weitere Fotos findet ihr hier!

Wähl mi!

Wähl mi! (nei mi, nei mi, nei mi, nei mi!)
Jetzt mol im Ärnscht, ihr liebe Lüt,
mir halte vo de Wahle nüt.
Uups, jetzt hämmer d‘Pointe leider scho
viel z‘frieh us däm Värs use gno.
Isch öber für e politisch Amt parat,
druckt är sie Schnuure ufs Plakat
no zwei, drei Sprüch, wo alli checke
scho hängt sis Gsicht an alle Ecke.
Als Bürger hesch du‘s denne schwer
suechsch d‘Lugge im Verkehr
will uf die anderi Strossesite wotsch
gsehsch aber nur d‘Botschaft, dass ihn wähle sotsch.
Bim Betrachte hän mir denn no dänkt
dä hät lieber sini Schuelnote aneghängt
är isch sicher dr Bescht vo dr Chliklass gsi
si Silberblick wiest jo do druf hi.
Dr Walfisch, dä heisst Walfisch,
will ihm d‘Wahl e Qual isch.
„Hey Qualle, du tuesch es ächt nid schnalle“,
seit dr Walfisch denn zur Qualle.
Dr Walfisch macht sich denn e Gfalle,
und tuet sich denn e Qualle kralle,
„unschiinbar, gföhrlig und au glitschig“,
dr Beschriibig noch e Politiker, so kitschig.
Und denn gäbs anderi, so wird uns gseit,
seit eine wo die nid vertreit,
statt glitschig, eher rächt verlooge,
heige Parteykolleege vo friehner betroge.
Ob bruuni, rooti, oder griieni,
dr Gegner sig eine wos verdieni.
Ob uf Stuefe Gmeind oder Kanton,
Obs em Vater gilt, oder sim Sohn,
ob em Firme-Chef, oder siner Schweschter,
ob däm vor morn, oder däm vo geschter,
Möcht me vo ihm gar e Verpflichtig,
kriegt me die, aber nid richtig,
e Schlupfloch muess doch immer sii,
will d‘Wahl, die isch au mol vrbii.
Denn zelle Resultat und keini Liege,
sondern Wohrheit, und kei Betriege.
Wählet mi, nei dä, doch dä,
das ka sich do doch keine gäh.
Weisch was isch Zobe denn richtig schlimm?
Bi so viel Köpf, erkennsch dini Frau denn nümm.
Dini Frau isch Politikerin, hör ich di sage?
Denn gohts dir erscht rächt an Krage,
wenn d‘seisch , es tönt makaber,
„Du gsehsch besser us am Kandelaber!“

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S gross Theater – um alles und nüt

 

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Mit unserem diesjährigen Sujet spielten wir auf das grosse Theater an, welches um jede Nichtigkeit gemacht wird! Nur um unser 25 jähriges Jubiläum haben wir kein Theater gemacht, das haben wir für uns selbst genossen. So leisteten wir uns ein neues Kostüm mit einer eigenen „Behämmerten“-Larve, vielen Dank Petra und Daniel, es ist einfach super geworden und wir bekamen ganz viel positives Feedback 🙂

Die Fasnacht war auch dieses Jahr ein Prachtsjahrgang! Wir starteten am 6C0AC7CA-556A-4AEC-9CD1-DF5271599C72Donnerstag mit unserer Wagenweihe inkl. Nachtessen, vielen Dank Ruedi fürs Kochen und der Schreinerei Wenger fürs Gastrecht. Das Wetter spielte mit und es war richtig schön und gemütlich, genauso wie wir uns eine Wagenweihe vorstellen.

Am Freitag legten wir in diesem Jahr eine Pause ein und wir verzichteten auf die Behämmerte Bar, selbst waren wir dafür am Freitagabend unterwegs und verweilten uns in der Star-Bar wo uns Sarah und Rolf bewirteten.

Am Samstag war es dann soweit, wir durften mit unserem schicken Theater auf den Umzug. Es war wundervoll, schönes Wetter und doch nicht zu warm viele Leute und img_9985doch kein Stau und einfach eine gute Stimmung! Das gemeinsame, gemütliche Nachtessen auf dem Wagen war dann der Abschluss bevor dann Paul mit unserem Wagen das Dorf verlies. Wir selbst waren noch ein wenig auf der Gass unterwegs…

Am Sonntag ging es dann weiter in Aesch, auch hier hatten wir Wetterglück und dank der tiefen Startnummer durften wir praktisch Staufrei die 2 Runden absolvieren. Nach einer kleinen Austrinkete, o.k. es war nicht mehr so viel vorhanden 😉 versorgten wir den Wagen in Zwingen und liessen die Fasnacht in Aesch ausklingen.

Nochmals ein riesiges Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben: Paul unseren Chauffeur, Ruedi fürs Kochen, Schreinerei Wenger für die Vorplatzbenutzung, Firma Jost fürs Zwischenlagern des Wurfmaterials und des Wagens, Daniel für die tollen Larven, Petra für die schönen Kostüme, Alain fürs Zuverfügungstellen des Transporters und allen Passivmitgliedern für Eure Treue und Unterstützung!

Die Fotos zur Fasnacht 2019 gibt es hier!

Fanacht 2018 – Spass hets gmacht!

Velofahren an der Fasnacht, eine ganz neue Erfahrung. Was hatten wir Schiss  vor dieser Fasnacht, Regen, Räppli, Orangen und erst die Tramschienen, alles Möglichkeiten für ein Desaster! Aber weit gefehlt, nichts ist passiert und wir hatten einfach nur Spass!

Schon am Freitagabend war es das grosse Thema, wie macht Ihr das mit dem Wagen, könnt Ihr die Pakete öffnen? Nein und das brauchten wir auch nicht 😉 wir hatten unsere liebevoll zusammengebauten und modifizierte Postvelos aus der Landi.

Das Wetter in Reinach spielte wie jedes Jahr mit, es war trocken und zeitweise schien sogar die Sonne, so konnten wir mit unseren Velos hin und her düsen in einem wilden Gewusel, ganz so wie wir uns das vorgestellt hatten, die Kinder hatten einen riesen Plausch und wir auch.

Am Abend dann Wagenausstellung auf der Hauptstrasse und hier darf für die nächsten Jahre noch etwas nachgebessert werden, vor lauter Stände gab es kaum noch Platz um gesittet mit den Passiven auf die Fasnacht anzustossen. Es muss an der Fasnacht nicht unbedingt gleich aussehen wie an der Fressemeile in der Messearkade…

Nichts destotrotz genossen wir unseren Apéro und danach den Tischgrill bei uns im Hüttli. Dank der Heizung und dem Elektrogrill war es bald mollig warm, was wir dringend brauchten, denn draussen hatte es Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Am Sonntagmittag ging dann bereits weiter in Aesch, und ja, Petrus ist kein Aescher! Pünktlich nachdem wir unsere Velos geladen hatten, fing es an zu regnen und es hörte auch bis spätabends auch nicht wieder auf. Aber wir sind ja bereits Fasnachtsvelo erprobt und so werden wir auch die Fahrt auf nassen Räppli meistern… Auch am Sonntag hatte es geklappt, kein Sturz! Nur Raoul hatte ein wenig Probleme mit seinem Vehikel, zweimal Trampen am Mühliberg und Knacks hats gemacht, nun hatte Raoul vorwärts und Rückwärts einen Freilauf, tja man merkt halt trotzdem dass diese Räder ursprügnlich aus China kommen…

Aber trotz Regen unf Defekt hatten wir eine tolle Zeit in Aesch und viel Spass beim Post ausfahren, zeitweise beantspruchten wir fast die ganze Hauptstrasse 😀

Nach ein, zwei gemütlichen Bierli im Hüttli war dann unsere Velofasnacht schon wieder Geschichte.

Ein paar Fotos gibt es hier!

ein Prachtsjahrgang

Es ist Montagmorgen nach der Fasnacht, zwar ist die Stimme noch ein wenig heiser und auch bei den Füssen ist noch nicht alles bei 100 %, aber es ist einfach wunderbar. Wir hatten einen wundervollen Fasnachtsjahrgang, das Wetter war hammermässig und unsere kleine Bananrepublick kam allseits gut an.

Gestartet hat die diesjährige Fasnacht für uns mit dem Vorspiel am Freitagabend. Bereits img_5708zum zweiten Mal waren wir mit unserer Behämmerten Bar mit dabei. Und was soll ich sagen, wow! Bereits bei der zweiten Durchführung hat sich das Vorspiel zu einem Top-Anlass entwickelt. Guggen aus der ganzen Schweiz, diverse img_5718Bars und Beizli und richtig viele Leute. Es hat richtig Spass gemacht, und dass wir mit unserer Bar und der Wagenweihe mit dabei sein dürfen freut uns sehr.

Am Samstag ging es dann weiter mit dem Umzug durchs img_5783Dorf, dieses Jahr mit dem Novum einer verlängerten Route. Obwohl wir am Anfang noch ein paar Zweifel hatten müssen wir heute sagen, Top Entscheid. Durch die Verlängerung gab es genug Platz auf der Route, sodass es zu keinem Stau oder Wartezeiten kam, ein Gewinn für alle, Fasnächtler und Zuschauer. A propos Zuschauer, die kamen in Scharen, noch nie haben wir solche Menschenmassen an der Reinacher Fasnacht gesehen, MEGA, und da können wir schon sagen, die Reinacher Fasnacht hat img_5781sich in den letzten Jahren zu einem Riesenanlass entwickelt! Am Guggenkonzert am Abend war auf der Hauptstrasse kein Durchkommen mehr, diese Massen erinnern einen schon an den Dienstagabend in der Stadt… 😉 Dank unserem optimalen Standplatz am Abend, konnten wir auf unserem Wagen unser Tischgrill und gleichzeitig das Guggenkonzert geniessen, richtige Logenplätze!

Am Sonntag dann noch der Abschluss in Aesch, auch hier herrschte Prachtswetter, der Schweiss unter unserer Gummilarve floss nur so herunter, und gute Stimmung. Auch die Aescher Fasnacht war gut besucht und machte viel Spass. Vielleicht noch ein kleiner Tipp ans Komitee in Aesch, es wäre toll wenn nach dem Umzug die Wagen so gestellt sind, das die Hauptstrasse auch noch befahrbar ist, dieses Jahr hat dies leider gar nicht geklappt und es brauchte 3/4 stündige Diskussionen bis wir endlich wegfahren konnten… Aber auch das konnte unsere Stimmung nicht trüben, die Fasnacht 2017 war einfach super!

Die Fotos zu Vorspiel findet ihr hier!

Die Fotos der Fasnacht findet ihr hier!