E wundervolle Fasnachtsjoohrgang 2025

Und schon ist wieder alles vorbei. Nachdem wir im letzten Herbst begonnen haben unseren Fasnachtswagen zu dekorieren und Sujetmässig auszustatten (hier die Fotos von unseren Bautagen)
fand am Wochenende vom 1./2. März 2025 die Fasnacht statt.

„Imperium Neophytus Deletam Rynaculum“ wer Lateinisch kann ist im Vorteil, mit diesem Sujet spielten wir den Umstand aus, dass Reinach einen Neophyten-Einsatz-Trupp hat. Mit unseren blaugrauen Hausmeistermäntelchen waren wir unterwegs um den bösen Neophyten auf den Leib zu Rücken. Unser Wagen war schon ganz mit Neophyten überwuchert und sogar bei den Aktiven hat sich ein Neophyt eingenistet und mit uns Fasnacht gemacht, ganz nach dem Motto „Schön aber Neophyt“!

Pünktlich um 14.00 Uhr ging am Samstag der Böllerschuss los und der Umzug 2025 konnte starten. Nach dem eher harzigen Start im letzten Jahr haben sich die Bemühungen des Fasnachtskomitees bemerkbar gemacht und der Umzug kam sehr flüssig voran! Wunderbares Wetter mit Sonnenschein, tolle Zuschauer am Wegesrand und super Stimmung auf unserem Wagen, einfach ein wundervoller Fasnachtsjahrgang!

Traditionell haben wir nach dem Umzug unsere Passivmitlieder und Freunde zum Apéro eingeladen. Bei feinen Fastenwähen, Wurst- und Käseplatten, Snacks und Überraschungseiern zum Dessert konnten wir über die Fasnacht und noch viele weitere Themen fachsimpeln und uns austauschen. Wir geniessen diesen Anlass jedes Jahr sehr und es freut uns Euch alle an diesem Anlass immer wieder zu treffen.

Nachdem die Sonne verschwunden war zog ein bissiger, kalter Wind auf und so haben wir dann unsere Sachen wieder zusammengepackt, Paul hat den Wagen versorgt und wir haben uns einen Platz in einem warmen Restaurant gesucht.

Nach ein paar Stunden Schlaf ging es dann am Sonntagmorgen schon wieder weiter, wir machten uns auf nach Aesch wo heute der Umzug stattfand. Noch eine Pizza zur Stärkung und schon hies es wieder einstehen. Auch in Aesch hatten wir wieder ein Prachtswetter und auch die Stimmung auf der Route war in diesem Jahr hervorragend.

Nach der obligaten Austrinkete nach dem Umzug in Aesch haben wir dann schon wieder unser Wagen versorgt und machten uns auf in das Aescher-Fasnachts-Nachtleben.

Die Fotos der diesjährigen Fasnacht findet ihr hier!

Sonnenschein, Würste und Larven

Ein wundervoller Samstag im Spätherbst, da gibt es eigentlich nichts schöneres als ein wenig an unserem Wägelchen zu bauen. Begonnen haben wir obligaterweise mit Kaffee und Gipfeli, danach gab es dann zwei Gruppen, René, Mats und Raoul kümmern sich um die Verschalung des „Kellers“ bei unserem Wagen. Danilo und Marc kümmern sich um den neuen, kleinen Materialanhänger welchen wir ersteigert haben.

Der kleine Anhänger war günstig dafür dürfen wir noch ein wenig Hand anlegen. Zuerst einmal richtet Danilo die Deichsel wieder gerade währendem Marc die Alukiste anschleift. Danach bekommt die Kiste eine neue Farbe und nach einem ersten Lackanstrich merken wir, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre wenn wir gesprayt hätten… Tja zumindest trocknet die Farbe bei diesen tollen Wetter schnell 😉

Beim Kellerteam geht alles nach Plan, bis auf vielleicht den Fakt, dass es scheinbar auch Schaltafeln gibt welche innen hohl sind… aber auch hierfür finden wir eine Lösung.

Mittlerweile brennt die Sonne schon fast hochsommerlich und da liegt es natürlich auf der Hand über Mittag den Grill anzuwerfen, es gab feine Bratwürste und Merguez welche Raoul organisiert hatte, megafein vielen Dank an dieser Stelle.

Am Nachmittag ist Besuch angekündigt, unser Larvenmacher, Daniel Margot vom Atelier Käsperli, kommt vorbei um uns die Larven anzupassen, dies ist ein super Service von Daniel, vielen vielen Dank.
Die Larven werden wundervoll und wir freuen uns schon sehr wenn wir sie dann bemalt und mit Haaren geniessen können, ihr alle könnt sie dann bei der Premiere an der Reinacher Fasnacht bewundern.

Die Fotos zu diesem Bautag findet ihr hier!

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Die Behämmerte goes Stahlbau

Unsere Bautage gehen weiter und wenn wir auch ein wenig mehr auf das gesellige achten, nehmen doch auch unsere Bauten langsam Form an. Anfangs Januar machten wir uns daran eine Frontverschalung für unseren Rapid zu konstruieren und dank Raouls Kenntnissen aus seiner Mechaniker Lehre (lang ists her), konnten wir das ganze Gerüst mittels eines gedrehten Zylinders befestigen. Mittlerweile sind auch die Holzplatten daran montiert und alles ist schön schwarz gestrichen.

Letztes Wochenende ging es nun daran mit der konstruktion der Pritscheverschalung zu beginnen. Hier teilten wir uns in zwei Gruppen auf, René, Mats und Danilo planten den Aufbau inkl. Dachkonstruktion und erstellten da diverse „Machbarkeitsstudien“ 😉 .

Raoul und Marc ihrerseits fuhren in eine Schlosserei um die Stahlprofile für den Unterbau zu sägen. Wobei sägen das ganze ein bisschen zu wenig umschreibt, den das tat die Maschine, nachdem Raoul die Gebrauchsanweisung studiert hatte, von selbst. Der Bürolist Marc bekam dann die Aufgabe jeweils die Brauen von der Schnittkante wegzufeilen, bei 32 Schnitten doch eine ein wenig grössere Aufgabe… 😉


Zwischendrin gab es dann eine Verpflegungspause wo wir traditionell mit Lasagne von Mats verwöhnt wurden und zum Dessert dann noch einen selbstgekauften Kuchen.
Zusammen haben wir dann die verschiedenen möglichen Versionen des Aufbaus besprochen und uns auf eine Lösung geeinigt.
Praktischerweise gingen Raoul und Marc nochmals in die Schlosserei damit auch noch ein paar Teile für den Aufbau gesägt und gefeilt werden konnten…

Nun müssen die einzelnen Stahlelemente zusammengeschweisst werden damit wir sie dann beim nächsten Bautermin an die Pritsche anschrauben können und wir hoffen mal, dass alles passt, wir werden sicher in zwei Wochen wieder berichten.

Wie gewohnt gibt es die Fotos zu unseren Bauterminen hier!

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Wir bauen weiter

Die Fasnachtsumzüge in der ganzen Region sind abgesagt, dies bedeutet, dass wir auch in diesem Jahr keine Fasnacht machen können. Wir sind sehr traurig, hätten wir doch gerne mit unserem Einachser Fasnacht gemacht und Euch unser neues Gefährt präsentiert.

Nichts desto troz haben wir beschlossen, dass wir trozdem weiterbauen und zumindest die Grundverschalung in diesem Winter fertig gestellt haben wollen. Dies hat zwei Vorteile, zum einen können wir dann nächsten Herbst gleich mit der Sujetgestaltung beginnen und zum anderen haben wir so doch einen Teil der Fasnacht und sehen uns zumindest regelmässig.

So trafen wir uns an diesem Samstagmorgen in Aesch bei unseren Garagenboxen. Das Wetter meint es gut und die ersten Sonnenstrahlen scheinen schon hinein. Seit dem letzten Bautermin haben wir ja auch Strom in unserer Box und Marc hat in den Ferien nun noch einen kleinen Sicherunskasten gebaut mit der Hoffnung, dass bei einer Überlast oder Fehlstrom die Sicherung bei uns auslöst und nicht im verschlossenen Bunker…

Raoul seinerseits war auch nicht untätig, er hat einen Zylinder gedreht und dann eine Grundplatte angeschweisst, dies ist nun die Basis für das vordere Gestell des Rapid. Nach ein paar Anpassungsarbeiten konnte der Zylinder montiert werden und dann wurde die vorbereitete Holzkonstruktion angeschraubt. Beim anschliessenden Fahrtest zeigte sich, dass alles Bombenfest hält und sogar einem Sitztest durch Raoul hielt die Konstruktion stand 😉.

Danilo hat letzte Woche die neue Devise 80/20 verkündet: 20% Arbeit und 80% Socialising , so mussten wir aufpassen dass wir nicht zuviel arbeiten 😉. Genau der richtige Zeitpunkt für ein feines Mittagessen, René hat ein Raclette vom Grill vorbereitet, sehr fein! Zum Abschluss dann einen Espresso und die ersten Fasnachtsküechli 😋 .

So können wir am Schluss sagen, ein äusserts erfolgreicher Bautag, so kann es weitergehen. Ein paar Fotos dazu findet ihr hier!

Behämmerte 2.0 – Neustart

Für alle die sich bereits gefragt haben, ja es gibt uns noch 😉 Mit der Generalversammlung am 5. November 2021 haben wir uns bereits wieder bei unseren Passivmitgliedern zurückgemeldet und mit ihnen ein feines Fondue genossen.

Aber natürlich ist auch sonst ganz viel passiert im 2021, zuerst einmal haben wir das erste Mal in unserer 27 jährigen Cliquengeschichte keine Fasnacht gemacht bzw. hat unter bekannten Umständen keine Fasnacht stattgefunden und plötzlich hatten wir alle ganz viel Zeit im letzten Winter… Die nächste Hiobsbotschaft folgte dann Anfangs Sommer, allen eingemieteten Fasnachtscliquen in der Halle in Zwingen wurde gekündigt! Nicht gerade eine schöne Nachricht nachdem wir erst gerade im Winter 2020 eingezogen sind…

So trafen wir uns an einem schönen Sommerabend um uns mal auszutauschen wie wir weiterfahren wollen. Schnell war klar, wir wollen weiter Fasnacht machen, wie auch immer. Ebenso wurde klar, dass wir langsam müde sind, all paar Jahre eine neue Bauhalle zu suchen und mit Vermietern zu diskutieren und zu betteln. Was machen wir nun aber mit unserem Wagen und mit was wollen wir sonst unterwegs sein?

Nachdem alle auf ihren Handys gesucht haben, haben wir die Lösung gefunden, der Wagen wird verkauft und es muss ein Einachser her. Wir haben es tatsächlich geschaft, eine junge Fasnachtsclique aus Pratteln übernimmt unseren geliebten Wagen und wir haben im Entlebuch einen Rapid S gefunden. Nach kurzer Zeit waren wir auch stolze Mieter zweier Garageboxen im Industriequartier von Aesch und noch besser, der Rapid passt rein 😉

Nun ging es ans zügeln, räumen, entsorgen, neu einräumen, Rapid überführen, Pneu wechseln und nun sind wir langsam soweit um wieder zu bauen. Es gibt einiges zu tun und wir merken auch schmerzlich, dass die Platzverhältnisse auf einem grossen Fasnachtswagen halt schon luxuriös waren, aber wir werden auch auf unserem neuen Gefährt Lösungen finden.

Ein paar Fotos von unserem Rapid und unserem neuen Zuhause findet ihr hier!

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Sommerwagenbau – etwas anderst

Traditionellerweise treffen wir uns einmal im Sommer um bei warmen Temperaturen mit dem Wagenbau zu beginnen. Nun was bringt es denn zu bauen wenn nicht einmal klar ist ob und wie die nächste Fasnacht stattfindet. Einfach so aufs blaue hinaus zu bauen und zu hoffen ist uns doch ein wenig zu unsicher, aber einfach gar nichts tun ist auch nicht ganz in unserem Naturell.

An einer gemeinsamen Sitzung im und am Rhein haben wir beschlossen uns in der neuen Bauhalle einzurichten und aufzuräumen. Bereits um neun Uhr haben wir uns in Zwingen getroffen, die Temperaturen noch angenehm und schön ruhig da niemand sonst da.
Der erste Task ist unsere neue Materialkiste (3m lang und ca. 100 kg schwer) nach oben zu unserem Materialplatz zu bringen. Wir diskutieren, planen, rechnen, verwerfen, planen neu und entscheiden uns die Kiste, einem Sarkopharg nicht unähnlich, über die schmale, waklige Holztreppe noch oben zu „schieben“. Mit vereinten Kräften und unter Zuhilfenahme von zwei Seilen haben es wir dann doch noch geschafft! 🥵😁

Im zweiten Teil ging es nun darum die Kiste mittels Scharnieren und Beschlägen verschliessbar zu machen, auch dies klappte ganz gut auch wenn wir, da noch nicht aufgeräumt, jeweils etwas länger hatten bis wir die passenden Schrauben etc. gefunden hatten…

Nun ging es schon ans Einräumen, René und Mats machten sich daran, Raoul img_3485und Marc gingen noch Holzkohle und eine Tischgarnitur kaufen und Danilo durfte bereits ins vorzeitige Wochenende 😉

Auf der neuen Holzkohle wurden nun Würste gebraten und so konnten wir zum Abschluss ein feines Mittagessen geniessen, danke Raoul ☺️

 

Wir sind nun eingerichtet, die Schrauben sind sortiert, die neue Materialkiste ist verschliessbar und alles ist sauber aufgeräumt, eigentlich können wir starten, wir warten einfach noch auf den Startschuss…

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mir sind parat ;-)

Noch eine Woche bis zum grossen Knall bzw. der Reinacher Fasnacht und wir können sagen, „mir sind parat“! Ja das gab es selten, dass wir bereits eine Woche vorher alles bereit hatten. Im Alter wird man halt vernünftig und plant seine Bauvorhaben dementsprechend… Wir hoffen Euch gefällt unser Wagen trotzdem 😉

Am letzten Samstag vor der Fasnacht ging es vorallem darum den Wagen noch bereit zu machen, Licht und Ton zu installieren, Material zu laden und auch noch kleine Anpassungen am Wagenchassis vorzunehmen, damit die Deichsel nicht mehr ans Chassis drückt. Dies alles haben wir am Morgen erledigt und dann noch den Wagen in Pole-Position gestellt, damit Paul ihn am Mittwoch einfach rausziehen kann.

Nun hatten wir aber noch einen zweiten Task, das Traktorgestell wird heute auch noch fertig gestellt, das bedeutet, wir verschieben von Zwingen nach Reinach mit einem Zwischenstopp im Grill-Corner um uns zu verpflegen. Hier kommen ganz wehmütige Gefühle auf, bis vor ein paar Jahren durften wir noch hier auf der Hauptstrasse starten an der Reinacher Fasnacht, mittlerweile hat man uns nach hinten in die Angensteinerstrasse verbannt… 😦

Nachdem wir alle frisch gestärkt waren widmeten wir uns dem Traktorgestell und bespannten das neue Stahltgestell mit den bestellten Blachen. „Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert“ und so war es auch, die Blachen passen auf den Millimeter und die Montage mit den Gumminöppels ging einfacher als gedacht!

Nun sind wir also effektiv bereit und freuen uns zusammen mit unseren Passivmitgliedern am Donnerstag den Wagen einzuweihen. Bis bald!

Ein paar nicht aussagekräftige Fotos vom letzten Wagenbau findest Du hier!

Endspurt

Nun sind seit dem letzten Bericht bereits ein paar Wochen vergangen und auch bei uns lief einiges, wenn auch nicht unbedingt beim Wagenbau…
Aber von Anfang an: Seit längerer Zeit ist ja klar, dass das Areal unseres Bauplatzes in Zwingen schadstoffbelastet ist. Die ehemalige Poolfirma hat dort Gartenbauholz mit quecksilberhaltigen Mitteln imprägniert und dabei floss scheinbar einiges in den Boden. Im letzten Jahr haben dann die Messungen des kantonalen Amtes massiv zugenommen und damit auch die Erkenntnis des Kantons, dass das Gebiet nicht mehr benutzt werden darf! Zuerst einmal wurde die angrenzende Halle gesperrt, für uns kein Problem, da wir ja einen Aussenplatz haben.

Mitte Dezember dann der Schock, uns wurde unser Bauplatz gekündigt und mit einer Verfügung der Aufenthalt bei unserem Wagen untersagt! Auf Anfrage wurde uns mitgeteilt, dass der Hotspot der Belastung unter unserem Materialcontainer liegt… deshalb wurde bei uns so viel gemessen 😉

Was machen wir nun, so kurz vor der Fasnacht einen neuen Bauplatz auftreiben ist nicht so einfach zudem die Bauplätze nicht gerade wie Sand am Meer gestreut sind. Durch eine glückliche Fügung wurde gerade nebenan eine Halle frei und so konnte für alle betroffenen Cliquen ein Bauplatz gefunden werden! Zwar müssen wir nun ein wenig zusammenrücken, aber im Moment sind wir einfach froh wieder einen Platz zu haben, vielen Dank an Chleine/Pascal für den grossen Einsatz für uns Wagencliquen.

Neben diesem ganzen Wirrwarr mussten wir aber doch noch was machen, Paul, unser Chauffeur, hat uns letztes Jahr ans Herz gelegt eine neue Traktorschalung zu bauen, da die alte nun definitiv nicht mehr zu gebrauchen war! Um uns dann noch ein wenig unter Druck zu setzen haben wir letzten Frühling gleich die alte Schalung entsorgt.

Raoul hat in X-Stunden Arbeit nun das neue Grundgerüst des Traktors geschweisst, wie von Raoul gewohnt ist das Teil echt massiv und hält für Ewigkeiten, wow! An einem Samstag haben wir uns dann getroffen, Paul kam mit dem Traktor angefahren, und das Gerüst wurde montiert => passt! Nun wurde das Ganze entfettet und mit einer Spezialgrundierung gestrichen. Nach zwei Anstrichen erstrahlte alles in einem wunderschönen hellgrün 😉
Mittlerweile konnte das schöne Grün zum Glück schwarz überstrichen werden und es müssen nur noch die Seitenwände montiert werden, lasst Euch überraschen an der Fasnacht.

Letzten Sonntag konnten wir uns dann endlich wieder dem Wagen widmen. In diesem Jahr wird statt viel gebaut eher gestaltet und da konnten wir aus dem vollen Schöpfen. Rolf hat da für uns viel Vorarbeit geleistet, vielen vielen Dank, und letzte Woche kam die grosse Lieferung an… Leider kann ich hier nicht mehr erzählen oder Bilder zeigen sonst ist der ganze Ueberraschungseffekt dahin. Deshalb hier noch Foto unseres Mittagessens, ein klassisches Waldfest in der Sonne, immer wieder gut, vielen Dank René.

So nun freuen wir uns bereits auf die Fasnacht, welche dann am Donnerstagabend mit der Wageneinweihung beginnt. Wir hoffen dann viele Passivmitglieder und Freunde am Donnerstag oder/und Wochenende anzutreffen.

Weitere Fotos vom Wagenbauen findet ihr hier!

Es geht weiter…

Wir haben mitte November und die Temperaturen werden kühler. So ist das wichtigste am Anfang eines Bautermins Arbeitshandschuhe fassen und Espressomaschine installieren! So auch letzten Samstag, wo wir uns um 10 h in Zwingen trafen. Nach einem kurzen Schwatz ging es dann gleich ans Arbeiten, denn da bekommt man warm 😉

Heute gab es zwei Arbeitsbereiche, streichen und Materialkistli bauen. Ja ihr lest richtig, nach 25 Jahren sind wir nun soweit, das wir das erste Mal in der Geschichte der Behämmerten feste Materialfächer in den Wagen einbauen! Somit fällt die alljährliche Stressaktion „Kistli montieren“ in Zukunft weg, da fragt sich was wir denn am letzten Bautermin machen…

Raoul und Mats gehen wie gewohnt sehr professionell an die Sache, da wird ausgemessen, gerechnet, mit alten Kistli verglichen und nochmals gerechnet. Schlussendlich haben wir nun in die Seitenwand eingelassen Fächer in optimaler Grösse bei welchen sich die Böden herausnhemen lassen damit kein Fungizid gezüchtet wird, einfach top!

Die Streichcrew macht sich währendessen ans Nachschwärzen aller schwarzen Flächen am Wagen und auch die neuen Fächer werden gleich gestrichen, nicht immer zur Freude der Baucrew welche noch daran arbeitet…

Zum Zmittag gab es wie gewohnt etwas vom Grill, heute Hamburger, dazu Gemüse in der Form von Chips 😉 und ein kühles Bier, da lässt sichs leben.

 

Die Fotos unserer Bautermine findet ihr wie gewohnt hier!

es geht wieder los

Die Herbstferien sind bereits wieder um, für uns also wieder Zeit um mit dem Wagenbau zu beginnen. Ganz von 0 müssen wir ja nicht anfangen, wir hatten bereits 2 Sommerwagenbautermine in welchen wir den Wagen vorbereitet haben.

So fahren wir nun also an diesem wunderschönen Samstagmorgen nach Zwingen, aber was ist denn hier los? Kaum aus dem Tunnel raus sehen wir nur noch grau… Nachdem wir in Reinach heiter Sonnenschein mit warmen Temperaturen hatten hängt in Zwingen wieder mal der Nebel und es hat knappe 9 Grad. Nichts desto trotz, wir fangen trotzdem an 😉

Heute ist Streichen angesagt, zuerst mal weiss grundieren, dabei haben wir zum gefühlten 100 mal festgestellt, dass sich billige Farbe nicht lohnt, auch wenn da Fasadenfarbe drauf steht!! Wir streichen und streichen und irgendwie erkennt man auch nach dem dritten Anstrich immer noch den Post-Schriftzug, zum Glück finden wir im Hüttli noch einen alten Kessel mit Farbe, und siehe da, plötzlich ist der Wagen proper weiss.

Damit die Farbe trocknen kann machen wir mal Mittagspause, es gibt feine Schnitzelbrote, vielen Dank Raoul.

Danach kommt dann der nächste Schritt, unser Wagen wird Himmelblau, wunderschön 🙂 irgendwie sieht es jetzt aus wie der World greatest Kinderwagen, aber es soll ja nicht so bleiben. Raoul geht dann schon zum nächsten Schritt über und versucht sich in der Schwamm-Tupf-Technik, das Ergebnis könnt ihr in der Bildergalerie bewundern.

Übrigens pünktlich zum Aufräumen zeigte sich dann auch noch in Zwingen die Sonne!

 

Die Fotos zum ersten Bautermin findet ihr hier!