Nun sind seit dem letzten Bericht bereits ein paar Wochen vergangen und auch bei uns lief einiges, wenn auch nicht unbedingt beim Wagenbau…
Aber von Anfang an: Seit längerer Zeit ist ja klar, dass das Areal unseres Bauplatzes in Zwingen schadstoffbelastet ist. Die ehemalige Poolfirma hat dort Gartenbauholz mit quecksilberhaltigen Mitteln imprägniert und dabei floss scheinbar einiges in den Boden. Im letzten Jahr haben dann die Messungen des kantonalen Amtes massiv zugenommen und damit auch die Erkenntnis des Kantons, dass das Gebiet nicht mehr benutzt werden darf! Zuerst einmal wurde die angrenzende Halle gesperrt, für uns kein Problem, da wir ja einen Aussenplatz haben.
Mitte Dezember dann der Schock, uns wurde unser Bauplatz gekündigt und mit einer Verfügung der Aufenthalt bei unserem Wagen untersagt! Auf Anfrage wurde uns mitgeteilt, dass der Hotspot der Belastung unter unserem Materialcontainer liegt… deshalb wurde bei uns so viel gemessen 😉
Was machen wir nun, so kurz vor der Fasnacht einen neuen Bauplatz auftreiben ist nicht so einfach zudem die Bauplätze nicht gerade wie Sand am Meer gestreut sind. Durch eine glückliche Fügung wurde gerade nebenan eine Halle frei und so konnte für alle betroffenen Cliquen ein Bauplatz gefunden werden! Zwar müssen wir nun ein wenig zusammenrücken, aber im Moment sind wir einfach froh wieder einen Platz zu haben, vielen Dank an Chleine/Pascal für den grossen Einsatz für uns Wagencliquen.
Neben diesem ganzen Wirrwarr mussten wir aber doch noch was machen, Paul, unser Chauffeur, hat uns letztes Jahr ans Herz gelegt eine neue Traktorschalung zu bauen, da die alte nun definitiv nicht mehr zu gebrauchen war! Um uns dann noch ein wenig unter Druck zu setzen haben wir letzten Frühling gleich die alte Schalung entsorgt.
Raoul hat in X-Stunden Arbeit nun das neue Grundgerüst des Traktors geschweisst, wie von Raoul gewohnt ist das Teil echt massiv und hält für Ewigkeiten, wow! An einem
Samstag haben wir uns dann getroffen, Paul kam mit dem Traktor angefahren, und das Gerüst wurde montiert => passt! Nun wurde das Ganze entfettet und mit einer Spezialgrundierung gestrichen. Nach zwei Anstrichen erstrahlte alles in einem wunderschönen hellgrün 😉
Mittlerweile konnte das schöne Grün zum Glück schwarz
überstrichen werden und es müssen nur noch die Seitenwände montiert werden, lasst Euch überraschen an der Fasnacht.
Letzten Sonntag konnten wir uns dann endlich wieder dem Wagen widmen. In diesem Jahr wird statt viel gebaut eher gestaltet und da konnten wir aus dem vollen Schöpfen. Rolf hat da für uns viel Vorarbeit geleistet, vielen vielen Dank, und letzte Woche kam die grosse
Lieferung an… Leider kann ich hier nicht mehr erzählen oder Bilder zeigen sonst ist der ganze Ueberraschungseffekt dahin. Deshalb hier noch Foto unseres Mittagessens, ein
klassisches Waldfest in der Sonne, immer wieder gut, vielen Dank René.
So nun freuen wir uns bereits auf die Fasnacht, welche dann am Donnerstagabend mit der Wageneinweihung beginnt. Wir hoffen dann viele Passivmitglieder und Freunde am Donnerstag oder/und Wochenende anzutreffen.
Weitere Fotos vom Wagenbauen findet ihr hier!













Donnerstag mit unserer Wagenweihe inkl. Nachtessen, vielen Dank Ruedi fürs Kochen und der Schreinerei Wenger fürs Gastrecht. Das Wetter spielte mit und es war richtig schön und gemütlich, genauso wie wir uns eine Wagenweihe vorstellen.
doch kein Stau und einfach eine gute Stimmung! Das gemeinsame, gemütliche Nachtessen auf dem Wagen war dann der Abschluss bevor dann Paul mit unserem Wagen das Dorf verlies. Wir selbst waren noch ein wenig auf der Gass unterwegs…
müssen wir fertig werden, ganz gleich wie. Aber irgendwie sind wir uns das ja gewöhnt, auch die letzten 25 Mal hatten wir immer das Gefühl, es geht ja noch lang, bis dann dieser berühmte letzte Bautermin kam. So geht es gleich los, Marc und Alex kümmern sich um die Buchstaben; hier wird eine gewisse Lesekompetenz vorausgesetzt 😉
Mats seinerseits widmet sich auch den Buchstaben, ausschneiden ist angesagt und wir bewundern seine grosse Geduld. Bei dieser Gelegenheit kommt uns ein befreundetes Ehepaar in den Sinn, welches Hochzeitskärtli bastelte:
gestellt, die Druckluftanlage angeschlossen, das Behämmerte Schild montiert und sogar noch Styropor-Figuren gebastelt und bemalt…














